Künstliche Intelligenz gilt in vielen Unternehmen als Mittel zur Entlastung. Routinearbeiten sollen verschwinden, Zeit für „wertschöpfende“ Aufgaben entstehen. Eine aktuelle Untersuchung zeichnet jedoch ein anderes Bild: KI reduziert Arbeit nicht – sie verschärft sie. Forscher der University of California, Berkeley haben über mehrere Monate den Einsatz generativer KI in einem US-Technologieunternehmen beobachtet. Das Ergebnis fällt ernüchternd aus. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiteten schneller, länger und an mehr Themen gleichzeitig. Die prophezeite Entlastung blieb aus.

KI senkt die Hemmschwelle – und treibt Selbstausbeutung
KI macht Arbeit leichter zugänglich. Genau darin liegt das Problem. Aufgaben, die früher delegiert, verschoben oder bewusst nicht übernommen wurden, wanderten plötzlich auf den eigenen Tisch. Nicht, weil es verlangt wurde – sondern weil es „machbar“ erschien. Was als Effizienzgewinn beginnt, führt zu einer schleichenden Ausweitung der Arbeitslast. Rollen verwischen, Zuständigkeiten werden breiter, Erwartungen steigen. Wer mehr leisten kann, leistet mehr. Die Grenze verschiebt sich – leise, aber dauerhaft.
Mehr Output, weniger Pausen
Besonders deutlich zeigt sich der Effekt im Arbeitsrhythmus. KI senkt die Einstiegshürde: kein leeres Dokument, kein Stillstand. Arbeit fließt in Pausen, Randzeiten und Übergänge. Ein kurzer Prompt hier, ein schneller Check dort. Offiziell keine Mehrarbeit – faktisch aber eine Verdichtung ohne echte Unterbrechung. Die Folge: weniger Erholung, mehr Parallelität, höhere mentale Last. Beschäftigte fühlen sich produktiv, gleichzeitig aber dauerpräsent. Arbeit wird „ambient“ – immer möglich, selten abgeschlossen.
Produktivitätsgewinn mit Verfallsdatum
Kurzfristig profitieren Unternehmen. Mehr Tempo, mehr Ergebnisse, mehr sichtbarer Output. Langfristig droht jedoch das Gegenteil: Ermüdung, sinkende Qualität, schlechtere Entscheidungen. Die Studie warnt ausdrücklich davor, den frühen Produktivitätsschub mit nachhaltigem Fortschritt zu verwechseln. Besonders kritisch: Die Intensivierung geschieht ohne formale Vorgaben. Kein Managementbeschluss, keine Zielvereinbarung – sondern Selbstoptimierung unter neuen technischen Bedingungen.
KI verstärkt bestehende Probleme
Die Untersuchung legt nahe, dass KI keine strukturellen Probleme löst, sondern bestehende Dynamiken beschleunigt. Wo Arbeit ohnehin dicht getaktet ist, wird sie dichter. Wo Grenzen unscharf sind, verschwimmen sie weiter. KI wirkt hier nicht als Befreiung, sondern als Verstärker. Die zentrale Frage ist damit weniger, was KI kann – sondern was Organisationen zulassen. Ohne klare Regeln droht aus dem Effizienzwerkzeug ein Dauerbeschleuniger.
Ein bisschen witzig ist es schon, dass auch dieser Beitrag hier von einer KI geschrieben wurde. Wer KI regelmäßig nutzt, erkennt das sofort. Ich finde es an sich nicht schlimm, aber es wäre schön, wenn es besser gekennzeichnet werden würde.
Nur weil ein Text sauber formuliert, logisch aufgebaut und sprachlich konsistent ist, bedeutet das nicht, dass er von einer KI stammt. Das nennt sich schlicht professionelles Handwerk.
Wenn Du damit Probleme hast, professionell geschriebene Texte zu lesen, ist das nicht mein Thema. Dann such Dir im Zweifel einfach eine andere Plattform.
Konkrete inhaltliche Fehler kannst Du gern benennen. Pauschale KI-Unterstellungen sind hingegen nichts weiter als substanzloses Gerede.
gepostet mit der Deskmodder.de-App für iOS
Ach Björn, wem willst du eigentlich was vormachen? Steh doch einfach dazu. Ist doch nicht so schlimm. Jeder vom Fach erkennt es sofort.
Es ist schon wieder eine Unterstellung. Lass es einfach.
„weil ein Text sauber formuliert, logisch aufgebaut und sprachlich konsistent ist, bedeutet das nicht, dass er von einer KI stammt.“
Stimmt das zeigt eher das er nicht von einer KI ist weil die sich oft selbst widerspricht und auch nicht immer so inhaltlich genau arbeitet.
Sehr schön, so langsam platz die KI-Blase allmählich
mfG
Vlt wird sie dann endlich sinnvoll eingesetzt und nicht mehr mit aller Gewalt in allem verankert was eine Platine besitzt.
Wenn ich jetzt schon mit dem Kühlschrank reden kann wie lange noch bis die Mikrowelle und der Toaster antworten?
Das Symbolbild macht dem Thema alle Ehre: Ein [wahrscheinlich] in einem Drucker mit Großbuchstaben beschriebenes Blatt Papier in eine noch vorhandene Schreibmaschine eingespannt als Symbolbild für AI oder KI verwendet. Altvertrautes durch neue Technik aufgewertet.
KI wird gewinnen, weil sie Arbeitszeit in Handlungsspielraum verwandelt
Träum‘ weiter…
Ja, KI wird gewinnen – weil der Mensch verblödet.
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Mitarbeiter arbeiteten schneller, länger und an mehr Themen gleichzeitig.
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Also so wwie es der Brötchengeber wünscht ;-P… ach ihr dachtet das soll euch Lohnsklaven entlasten? Das stand nie zur Debatte!