Intel wird den ursprünglich geplanten Core Ultra 9 290K Plus nicht auf den Markt bringen. Damit fällt das vorgesehene neue Spitzenmodell der Arrow-Lake-S-Serie ersatzlos weg. Nach übereinstimmenden Informationen aus mehreren gut vernetzten Quellen ist die Entscheidung intern bereits gefallen. Der Core Ultra 9 290K Plus war als leicht aufgewertetes Flaggschiff innerhalb der Core-Ultra-Series-2-Reihe vorgesehen. Mit der Streichung verzichtet Intel nun vollständig auf ein neues High-End-Modell im Rahmen des geplanten Arrow-Lake-Refreshs.
Keine neue Leistungsspitze für Arrow Lake
Durch den Wegfall des 290K Plus bleibt der bestehende Intel Core Ultra 9 285K weiterhin das schnellste Desktop-Modell der Arrow-Lake-S-Familie. An der Leistungsspitze des Portfolios wird sich damit vorerst nichts ändern. Der geplante Refresh beschränkt sich nach aktuellem Stand auf kleinere Modellpflege in den darunterliegenden Klassen. Ein neues Flaggschiff, das den Core Ultra 9 285K ablöst oder ergänzt, ist nicht mehr vorgesehen.
Entscheidung mit Signalwirkung
Dass Intel auf ein neues Topmodell verzichtet, ist bemerkenswert. Üblicherweise dienen solche Plus-Varianten dazu, ein bestehendes Line-up kurz vor einem Plattformwechsel noch einmal aufzuwerten. In diesem Fall scheint Intel den Aufwand jedoch nicht mehr für sinnvoll zu halten. Ob technische, wirtschaftliche oder strategische Gründe ausschlaggebend waren, ist offiziell nicht bekannt. Klar ist jedoch: Arrow Lake bleibt ohne neues Aushängeschild – und der Fokus dürfte sich damit weiter in Richtung der nächsten CPU-Generation verschieben.

Kann ich voll und ganz nachvollziehen. Wer will einen solchen Leistungsboliden denn kaufen? Vor allen Dingen, bezahlt man für den RAM und die Grafikkarte, die eine solche CPU rechtfertigen würde ja derzeit das Vielfache als noch vor einem Jahr. Ich würde behaupten, dass der Absatz eines solchen High-End-Models kaum noch Käufer ansprechen würde. Von daher kann man sich so einen Prozessor auch glatt sparen.
Und ich bin auch der Meinung, dass AMD sich jetzt keinen Gefallen getan hat, mit dem 9850X3D. Den hätten die sich auch sparen können. Der PC-Markt wird dieses Jahr ganz gehörig an Boden verlieren. Bin mal gespannt, wer genug auf der hohen Kante liegen hat, um dieses Loch zu überstehen.
Wohl wahr!
Die Preise sind seit September 2025 so der Maßen durch die Decke gegangen.
Alles was Speicherchips braucht: SSD Festplatten, Grakas oder RAM-Module
wird von der KI-Branche benötigt und damit wird der Markt leer gefegt.
Die Preise haben sich nicht nur teilweise verdoppelt,
sondern sogar schon verdreifacht. Beispiel (auch wenn´s u. U. nur ein schlechtes ist) gefällig?
Eine Samsung QVO 870 SATA SSD 1 TB hat im Oktober noch 85 Euro gekostet.
Heute kostet das Viech 262 Euronen. Wer soll sich das denn noch leisten können?
Froh sein kann der Jenige, der sich letztes Jahr einen Computer neu angeschafft hat.
Heute wäre das Ding unbezahlbar!
Ich habe letztes Jahr im Januar einen 9800X3D gekauft. Mit 64 GB DDR5-Ram-Kit. Das RAM-Kit habe ich für 224 Euro gekauft. Genau das gleiche RAM-Kit heute kostet über 750 Euro. Von daher würde ich mir heute so einen Rechner nicht mehr zusammen stellen.
Dümmliche Antwort, wenn ich mir jetzt ein neues System bauen würde, würde ich auch noch mal 50€ drauf legen von einem 285 zu einem 290er. Was jucken mich bitte RAM Preise wenn ich die schnellste CPU haben will die es gibt?
Mit deiner Logik dürfte man sich jetzt auch keinen Ryzen 7 9850X3D holen sondern muss zum alten Ryzen 7 9800X3D greifen. CPU ist CPU, RAM ist RAM!
Der Sockel ist jetzt sowieso durchgelutscht