Auf der CES 2026 stellt das japanische Start-up Verne Technologies erstmals sein Wearable „Wearphone“ der Öffentlichkeit vor. Das ungewöhnliche Gerät richtet sich an Nutzer, die Sprachassistenten und KI-Dienste auch in öffentlichen Umgebungen verwenden möchten, ohne dabei ihre gesprochenen Inhalte offen preiszugeben.
Sprachsteuerung trifft auf Abschirmung nach außen
Während Sprachbedienung zunehmend als bevorzugte Schnittstelle für KI-Anwendungen gilt, bleibt ihr Einsatz im Alltag oft problematisch. Gespräche mit digitalen Assistenten in Büros, Cafés oder Verkehrsmitteln sind für viele Nutzer schlicht zu offen. Genau hier setzt Wearphone an: Das maskenähnliche Wearable soll die eigene Stimme nach außen dämpfen, während Gesprächspartner oder KI-Dienste weiterhin verständlich erreicht werden. Laut Hersteller handelt es sich nicht um ein klassisches Headset, sondern um ein spezielles Tragesystem, das primär die Sprachabstrahlung reduziert. Ziel ist es, Sprachinteraktionen diskreter zu machen, ohne auf Text oder Touch ausweichen zu müssen.
Demos statt Seriengerät
Auf der CES zeigt Verne Technologies das Konzept in zwei Formen. Demonstriert werden einfache Sprachaufgaben wie Erinnerungen, Berechnungen oder Nachrichten. Parallel dazu erklären die Entwickler anhand eines technischen Demonstrators, wie stark sich die Sprachabgabe nach außen tatsächlich reduziert. Dabei wird bewusst darauf verzichtet, das finale Produkt von Besuchern tragen zu lassen. Stattdessen veranschaulichen Messungen und Live-Vergleiche den Unterschied zwischen normalem Sprechen und der Nutzung von Wearphone.
Eigene KI-Software geplant
Langfristig plant Verne Technologies, Wearphone mit einer eigenen Sprach-KI namens „AndyAI“ zu kombinieren. Diese soll typische Assistenzfunktionen übernehmen und perspektivisch auch mit externen Diensten zusammenarbeiten. Auf der Messe liegt der Fokus jedoch klar auf dem Hardware-Konzept und der Frage, ob sich Sprachprivatsphäre technisch sinnvoll lösen lässt.
Marktstart im Sommer geplant
Das Wearphone ist ab sofort für 450 Dollar vorbestellbar. Die Auslieferung ist nach aktuellem Stand für den Sommer 2026 vorgesehen. Das Unternehmen spricht weiterhin von einer ersten begrenzten Charge im dritten Quartal. Käufer werden nach der Bestellung, ähnlich wie bei Kickstarter, über den Verlauf bis hin zur Auslieferung des Produktes regelmäßig informiert.




Das FFP2-Phone.
Und ich hatte diese blöde Zeit fast schon wieder vergessen. Wenn’s jemand kauft…
Du trägst beim Arzt keine FFP2?
gepostet mit der Deskmodder.de-App für iOS
Mein Hausarzt fordert Masken nur noch wenn man Anzeichen von gripalen Infekten zeigt also zb. Husten und Schnupfen aber sonst braucht man keine Maske tragen.
Ich hab für sowad 0 Geld
gepostet mit der Deskmodder.de-App
Ich finde Schnuten-Pullis schon schrecklich, wenn auch in manchen Situationen wichtig. Aber wer setzt sich freiwillig einen Maulkorb auf?
Japaner machen Japanersachen. Das Teil gibt abstehende Ohren.
Wenn man an einem Ort nicht frei reden kann, sollte man das vielleicht auch nicht tun und lieber auf einen passenden Zeitpunkt verschieben.
Ich denke aber, dass das Teil nicht gedacht ist, um etwas zu verbergen, sondern dass es der japanischen Höflichkeit entstammt und eher als Belästigungsschutz gedacht ist. Denn ich will nicht hören, wie der Typ im Café neben mir mit seiner AI-Freundin spricht.
Ja die Japaner sind da sehr empfindlich was Belästigung angeht. Während es bei uns in Zügen „normal“ ist das jemand seine JBL Boombox aufdreht wirst du in Japan hart bestraft.