Die Geschichte eines Admins – wenn die IT funktioniert, macht sie ja angeblich nichts

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Captain_Chris
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Re: Die Geschichte eines Admins – wenn die IT funktioniert, macht sie ja angeblich nichts

Beitrag von Captain_Chris » 13.10.2026, 18:43

Holgi hat geschrieben: 13.10.2026, 15:34 ... Geldwäschebeauftragter ...
Das wäre dann mein Job. Wo kann ich mich bewerben? :lol:

Aber bitte nicht im Döner-Laden. Wobei die sicher Bedarf hätten. :D
Gruß
Captain_Chris

Tante Google

Re: Die Geschichte eines Admins – wenn die IT funktioniert, macht sie ja angeblich nichts

Beitrag von Tante Google » 13.10.2026, 18:43


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John-Boy
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Re: Die Geschichte eines Admins – wenn die IT funktioniert, macht sie ja angeblich nichts

Beitrag von John-Boy » 13.10.2026, 19:30

Habe mich da doch gewaltig verhört und er verdient z.Z. 3468 Euro im Monat... (hatte mich auch schon gewundert)
Grüße
John
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Re: Die Geschichte eines Admins – wenn die IT funktioniert, macht sie ja angeblich nichts

Beitrag von g-force » 13.10.2026, 19:44

Ich wollte eigentlich schreiben, daß der Kollege schon ab 2003 echt gut verdient hat. Hat sich ja nun relativiert.
Windows VISTA x64 - Integration ALLER Updates: viewtopic.php?t=29624
Windows 7 x86/x64 - Integration ALLER Updates: viewtopic.php?t=26485
Windows 8.1 x86/x64 - Integration ALLER Updates: viewtopic.php?t=28193
Windows XP x86/x64 ISO mit allen Updates: viewtopic.php?t=28348
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Re: Die Geschichte eines Admins – wenn die IT funktioniert, macht sie ja angeblich nichts

Beitrag von Captain_Chris » 13.10.2026, 20:57

John-Boy hat geschrieben: 13.10.2026, 19:30 Habe mich da doch gewaltig verhört und er verdient z.Z. 3468 Euro im Monat... (hatte mich auch schon gewundert)
Ich kenne Leiharbeiter, die bei ´ner 35-Stunden-Woche wesentlich mehr verdienen. ...und dabei wesentlich weniger die Schulbank gedrückt haben.

Wenn das denn jetzt wirklich mal sein Gehalt als IT-Administrator ist, frag ich mich wirklich, was ihn die ganzen Jahre bei dem Laden gehalten hat. Halten die seine Katze als Geisel, damit er jeden Tag wiederkommt? :-/

Eine wirklich mysteriöse Story. Nicht, dass der nur halbtags arbeitet. ;)
Zuletzt geändert von Captain_Chris am 13.10.2026, 21:12, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
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Re: Die Geschichte eines Admins – wenn die IT funktioniert, macht sie ja angeblich nichts

Beitrag von Grobi847 » 13.10.2026, 21:11

Moin,
@Captain Chris
Ja, dass wundert mich auch. Ich habe 2006 als ich in Rente ging, schon 5877€ verdient.
Gruß Grobi847

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Re: Die Geschichte eines Admins – wenn die IT funktioniert, macht sie ja angeblich nichts

Beitrag von Captain_Chris » 13.10.2026, 21:24

Für das, was er ausübt, bin ich auch sehr verwundert. Ganz zu schweigen von den ganzen Jahren der Betriebszugehörigkeit, die an sich schon eine selbstverständliche Lohnsteigerung beinhalten sollten.

Bei uns auf der Werft wäre das fast die niedrigste Entgeltgruppe. Darunter kommt fast nur noch Lehrling und Putzfrau. ...äääh, Tschuldigung ...Reinigungsfachkraft.
Gruß
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Re: Die Geschichte eines Admins – wenn die IT funktioniert, macht sie ja angeblich nichts

Beitrag von John-Boy » 14.10.2026, 08:34

Ich kenne sehr viele Admins die noch weniger verdienen und eine "selbstverständliche Lohnsteigerung" gibt es in den allermeisten kleinen Firmen überhaupt nicht. Das muss man sich echt hart erkämpfen wenn überhaupt möglich

Manch einer hier verwechselt wohl Wunsch mit Realität
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Re: Die Geschichte eines Admins – wenn die IT funktioniert, macht sie ja angeblich nichts

Beitrag von Holgi » 14.10.2026, 09:21

John-Boy hat geschrieben: 14.10.2026, 08:34 Ich kenne sehr viele Admins die noch weniger verdienen
echt? Mit dem Alter und der Erfahrung? Meine Reinigungsfachkraft verdient da ja mehr.
Spaß beiseite.
hier die Durchschnittsgehälter von IT-Administratoren:
https://web.arbeitsagentur.de/entgeltat ... 992&mode=3
PDF24 angepasste Installation (nur PDF Druckertreiber) per Script: viewtopic.php?t=30284
Winget (Desktop App Installer) für Windows Versionen ohne Store installieren (HowTo): viewtopic.php?t=26214
Vorstellung: tiny11builder; Script zur Verschlankung von Windows 11: viewtopic.php?t=30134
Windows StartMenü Empfohlen (Recommended Section) komplett ausblenden: viewtopic.php?t=30574
Hyper-V VM per Script erstellen viewtopic.php?t=25114

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Re: Die Geschichte eines Admins – wenn die IT funktioniert, macht sie ja angeblich nichts

Beitrag von John-Boy » 14.10.2026, 09:35

Holgi hat geschrieben: 14.10.2026, 09:21
hier die Durchschnittsgehälter von IT-Administratoren:
https://web.arbeitsagentur.de/entgeltat ... 992&mode=3
Das ist echtes Wunschdenken und entspricht nicht der Realität... die Gehälter kann man nur erreichen in einem großen Betrieb mit Gewerkschaft usw. aber alle kleinen Klitschen sind davon weit entfernt

Das entspricht schon mehr der Realität
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Beitrag von Holgi » 14.10.2026, 10:14

Quelle?
PDF24 angepasste Installation (nur PDF Druckertreiber) per Script: viewtopic.php?t=30284
Winget (Desktop App Installer) für Windows Versionen ohne Store installieren (HowTo): viewtopic.php?t=26214
Vorstellung: tiny11builder; Script zur Verschlankung von Windows 11: viewtopic.php?t=30134
Windows StartMenü Empfohlen (Recommended Section) komplett ausblenden: viewtopic.php?t=30574
Hyper-V VM per Script erstellen viewtopic.php?t=25114

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Beitrag von John-Boy » 14.10.2026, 10:26

Holgi hat geschrieben: 14.10.2026, 10:14Quelle?
Eigene Erfahrungen und
https://www.gehaltsvergleich.com/gehalt ... dersachsen

Kannst aber auch bei stepstone.de usw. suchen
Grüße
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Re: Die Geschichte eines Admins – wenn die IT funktioniert, macht sie ja angeblich nichts

Beitrag von Holgi » 14.10.2026, 11:40

liegt vlt. an der Erhebung der Daten.
Die private Gehaltsdatenbank basiert auf erhobenen Vergütungsinformationen.
Die Daten stammen unter anderem aus Nutzereingaben sowie Angaben von Unternehmen.
Wenn also viele junger IT-Administratoren dort ihre Anfangsgehälter eintragen, wäre das eine plausible Erklärung.

Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit:
Hier werden die tatsächlichen sozialversicherungspflichtigen Bruttoarbeitsentgelte anhand der Arbeitgebermeldungen ausgewertet.
Die Daten beruhen auf einer Vollerhebung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und nicht auf freiwilligen Gehaltsangaben.
Das ist ein erheblicher methodischer Vorteil.
Darüberhinaus ist IT-Administrator nicht gleich IT-Administrator:
gelernter Beruf? oder nur ausgeübter Beruf?
Ein IT-Administrator, der hauptsächlich Benutzerkonten verwaltet und Arbeitsplatzrechner betreut, kann hinsichtlich Verantwortung und fachlicher Anforderungen anders einzuordnen sein als ein Administrator, der komplexe Netzwerke, Cloud-Infrastrukturen oder IT-Sicherheitsarchitekturen verantwortet.
Es ist wohl nicht so einfach, das einzuordnen.
PDF24 angepasste Installation (nur PDF Druckertreiber) per Script: viewtopic.php?t=30284
Winget (Desktop App Installer) für Windows Versionen ohne Store installieren (HowTo): viewtopic.php?t=26214
Vorstellung: tiny11builder; Script zur Verschlankung von Windows 11: viewtopic.php?t=30134
Windows StartMenü Empfohlen (Recommended Section) komplett ausblenden: viewtopic.php?t=30574
Hyper-V VM per Script erstellen viewtopic.php?t=25114

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Beitrag von John-Boy » 14.10.2026, 11:49

@Holgi
die Bandbreite ist recht groß

Aber darum geht es ja eigentlich nicht in diesem Faden
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Beitrag von Captain_Chris » 14.10.2026, 12:04

John-Boy hat geschrieben: 14.10.2026, 08:34 ...
Manch einer hier verwechselt wohl Wunsch mit Realität
Deinen Angaben nach geht der Mann seit 23 Jahren (2003-2026) mit nahezu demselben Gehalt nach Hause. 23 Jahre!

(Diese 100 € Plus mal mittendrin gehen für mich bei den ganzen Preissteigerungen über die Jahrzehnte mal Richtung 0.)

Allein schon hinsichtlich dieser 23 Jahre Betriebszugehörigkeit, sieht das für mich nicht nach "Realität" aus, sondern nach "Da haben wir einen gefunden, mit dem wir´s machen können - also machen wir´s". Eher jenseits jeglicher "Realität", der Verein. Und wenn´s davon noch mehr gibt, haben die alle ein Realitätsproblem.

Bei diesen Jahrzehnten geht es schon nicht mehr um irgendeinen Lohn-Mittelwert. Hier geht es um die nötige Empathie meinen Mitarbeitern gegenüber.

Letztendlich dreht man sich bezüglich der diskutierten Person langsam im Kreis. Denn es stellt sich immer wieder die gleiche Frage: Was hält diese Person Jahrzehnte dort, wenn seine Ansprüche (Lohn, Wertschätzung, Umgang etc.) doch eigentlich andere sind?

Klingt wieder doof ...aber er hat sich für diese jahrzehntelange Irrfahrt dort entschieden und muss sie jetzt wohl bis zu Ende mitfahren. Eben weil ihm/ihn dort ja irgendwas gefallen/halten muss und er auch scheinbar nicht unangenehm anecken will.

Entweder trete ich bei so einem Karussell auf die Bremse, sprich nachdrückliche (Lohn-)Forderungen ...oder ich muss bereit sein rechtzeitig auszusteigen. Wobei "rechtzeitig" in diesem Fall schon lange verpasst wurde.

Hier liegt ganz einfach ein Fall vor, wo die Verantwortlichen (Chef) ihren menschlichen Pflichten nicht nachkommen. Dafür sollte es auch mal ein Gesetzt geben. Wäre dann mal EIN gutes Gesetz neben vielen überflüssigen.
Gruß
Captain_Chris

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Re: Die Geschichte eines Admins – wenn die IT funktioniert, macht sie ja angeblich nichts

Beitrag von Sinnvoller Beitrag » 14.10.2026, 15:54

Das "Tschüss" als Ass im Ärmel würde ich mit Vorsicht gebrauchen, wenn überhaupt.

Wenn mir jemand mit Kündigung droht, wenn ich ihm keine Gehaltserhöhung zusage, dann lasse ich es drauf ankommen. Denn effektiv ist es genau das: Eine Drohung. Damit ist das Vertrauensverhältnis für mich als Arbeitgeber nachhaltig beschädigt und ich wäre um den Verlust des Mitarbeiters nicht traurig. Je nachdem um was für einen Typ Mensch es sich handelt und wie weit seine Befugnisse gehen, würde ich ihn ggf. umgehend von all seinen Verpflichtungen freistellen und aus dem Büro eskortieren lassen.

Das klingt hart, ist aber immer eine individuelle Entscheidung zum Wohle der Firma. Denn niemand bei klarem Verstand droht mit Kündigung, wenn er sich nicht längst was anderes gesucht und sicher hat. Dummköpfe kann ich nicht gebrauchen, und Leute, die bereits innerlich gekündigt haben, sind genauso nutzlos.

Was ich hingegen ausserordentlich von meinen Mitarbeitern schätze und aktiv einfordere (aber da bin ich vermutlich einer der Wenigen), ist, wenn sie mir gegenüber offen mitteilen, was sie bewegt, wie man Prozesse vereinfachen könnte, welche Hilfsmittel dazu benötigt werden und wie ich sie bei ihrer Arbeit unterstützen kann. Denn eines ist auch klar: Nur weil ich Chef bin, kann ich weder alles, noch weiss ich alles. Ich bin auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen. Folglich ist es mein Job, dafür zu sorgen, dass die Kollegen in einem angenehmen Betriebsumfeld ihren Job machen können. Ich lasse mir aber auch nicht auf der Nase rumtanzen. Wenn mir also jemand vollen Ernstes erzählt, dass er dringend zwei RTX 5090 als Mitarbeitermotivation für seinen Fachbereich benötigt, muss ich an seiner geistigen Zurechnungsfähigkeit zweifeln, mir überhaupt mit dieser Schnapsidee zu kommen.

Um zurück zum Thema zu kommen: Dein Kollege hat's hart verkackt. Er hätte bereits viel früher die Reissleine ziehen sollen. Jetzt ist es zu spät. Alles, was ihm bleibt, ist weiterhin zu leiden. Das Problem daran: Psychischer Stress lässt einen schneller altern und macht depressiv – vor allem bei mangelnder Anerkennung. Dass sein Chef aus ausbeuterischer, egozentrischer Hanswurst ist, ist klar. Ändert aber nichts an der Situation oder den Möglichkeiten deines Kollegen. Er kann den Chef auch nicht dafür belangen, dass dein Kollege sich von ihm jahrzehntelang als Hampelmann benutzen lässt. Da ist er selber schuld. Wenn er also in sieben Jahren in Rente geht, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit so mürbe sein, dass er sich an seinem Ruhestand nicht mehr erfreuen kann. Das ist tragisch, aber das kann er niemandem vorwerfen ausser sich selbst.
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