Apple will seine Spitzenposition im Business-Bereich behaupten und positioniert sich mit dem neuen iPad Pro gegen den Partner aus Redmond mit seinem Surface – mit einem etwas anderen Ansatz. Das neue iPad mit 12,9-Zoll-Bildschirm soll nicht zwingend ein Ersatz für den Computer sein und wird daher auch mit iOS – also einem mobilen Betriebssystem – betrieben.
Dank des Seitenverhältnisses von 4:3 und einer Auflösung von 2732×2048 Pixeln (264 ppi) können beinahe zwei vollwertige iPad-Anwendungen gleichzeitig in voller Größe auf dem iPad dargestellt werden. Für die nötige Leistung dahinter sorgt der neue A9X-Chip (noch keine weiteren Informationen u.a. zur Grafikeinheit bekannt) zusammen mit vermutlich 3 Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Preise sind wie folgt gestaltet:
- 32 Gigabyte für 799 USD
- 128 Gigabyte für 949 USD (+ 130 USD für LTE)
Darin enthalten ist noch kein Case mit Tastatur (169 USD) und kein Stylus (99 USD). Das kostet – wie bei Microsoft auch – alles leider zusätzlich. Insgesamt also sehr stolze Preise für ein etwas größeres Tablet – allerdings wird der für Geschäftskunden auch eher weniger wichtig sein. Ich sehe das iPad Pro jedenfalls eher nicht in privaten Haushalten.
Für weitere Infos empfehle ich die Webseite von Apple – dort ist das alles eigentlich immer ganz gut aufbereitet. Lasst euch aber nicht von dem Marketing-Sprech beweihräuchern. Verfügbar sein wird das Gerät übrigens erst im November – und dann gleich mit iOS 9.1. Irgendwie erinnert mich das folgende Bild an eine ältere Parodie einer Apple-Werbung…
iPad mini
Es wurde allerdings nicht nur ein neues iPad vorgestellt – auch das kleinste Familienmitglied hat ein kleines Update (Wortwitz verstanden?) erhalten. Mit frischen Innereien – die jetzt dem des iPad Air 2 entsprechen – soll das iPad mini im Weihnachtsgeschäft ordentlich Umsatz generieren. Das „normale“ iPad wird hingegen erst im nächsten Jahr überarbeitet.

