Apple lädt am 28. Oktober zur nächsten Presse-Experience nach Los Angeles. Unter dem Motto „Pro and tell“ sollen ausgewählte Medienvertreter einen Blick auf die kommenden Neuheiten werfen können. Los geht es um 10 Uhr Ortszeit, in Deutschland ist es dann 18 Uhr. Nach der „Welcome home“-Experience vom 13. Oktober, bei der Apple den HomeView, den HomePod mini 2 und ein neues Apple TV 4K vorgestellt hatte, stehen diesmal offenbar die Macs im Vordergrund. Erwartet wird unter anderem ein grundlegend überarbeitetes MacBook Pro mit OLED-Display und Touchscreen.
MacBook Pro erstmals mit OLED und Touchscreen?
Bei den neuen MacBook Pro-Modellen könnte Apple gleich mehrere Änderungen vornehmen. Im Gespräch sind Varianten mit 14 und 16 Zoll, die erstmals OLED statt der bisherigen Mini-LED-Technik verwenden. Noch interessanter ist allerdings der erwartete Touchscreen. Apple hatte sich bei seinen MacBooks bislang bewusst gegen eine solche Bedienung entschieden und diese dem iPad überlassen. Mit der neuen Generation könnte sich das ändern. Offen ist allerdings, wie Apple die Touchbedienung in macOS integriert. Schließlich sind viele Elemente des Betriebssystems weiterhin auf Maus und Trackpad ausgelegt. Auch das Gehäuse soll überarbeitet werden.
Die neuen Geräte werden als deutlich leichter beschrieben. Hinzu kommt offenbar eine Dynamic Island, die künftig auch beim MacBook Pro die Kamera und weitere Informationen aufnehmen könnte. Ob Apple dafür die bisherige Displayaussparung vollständig ersetzt, ist noch nicht bekannt. Als Prozessoren werden der M5 Pro und der M5 Max gehandelt. Die beiden Chips dürften sich erneut an Anwender richten, die besonders viel Rechen- und Grafikleistung benötigen.
iPad mini soll ebenfalls auf OLED wechseln
Neben den MacBooks könnte Apple auch das iPad mini überarbeiten. Für das kompakte Tablet wird ebenfalls ein OLED-Display erwartet. Damit würde die bislang verwendete LCD-Technik abgelöst. Weitere Änderungen soll es beim Lautsprechersystem geben. Auch die FaceTime-Kamera könnte an eine andere Stelle wandern. Konkrete technische Daten zu den Lautsprechern oder zur neuen Kameraposition fehlen bislang. Gerade beim iPad mini wäre der Wechsel auf OLED eine größere Neuerung. Die Technik ermöglicht unter anderem eine pixelgenaue Darstellung von Schwarz und kommt bereits bei anderen Apple-Geräten zum Einsatz.
M6-Chip für iMac und MacBook Pro im Gespräch
Etwas ungewöhnlich fällt die erwartete Prozessorverteilung aus. Während die neuen OLED-MacBooks mit M5 Pro und M5 Max ausgestattet sein sollen, könnten der iMac und das günstigere MacBook Pro mit 14 Zoll bereits den M6 erhalten. Bei diesen beiden Geräten soll Apple weitgehend auf das bisherige Design setzen. Größere Änderungen am Gehäuse werden nicht erwartet. Der neue Prozessor wäre damit die wesentliche Neuerung. Dass Apple unterschiedliche Chipgenerationen innerhalb der MacBook Pro-Familie anbieten könnte, ist durchaus auffällig. Ob es tatsächlich dazu kommt, erfahren wir frühestens bei der Vorstellung. Offiziell bestätigt sind bislang weder die neuen Geräte noch deren technische Ausstattung.
Zweite Apple-Experience im Oktober
Bereits am 13. Oktober hatte Apple in New York zur „Welcome home“-Experience eingeladen. Damals standen mit dem HomeView, dem HomePod mini 2 und der vierten Generation des Apple TV 4K vor allem Produkte für das vernetzte Zuhause auf dem Programm. Mit „Pro and tell“ folgt nun eine weitere Veranstaltung für Medienvertreter, diesmal in Los Angeles. Eine klassische Keynote oder einen öffentlichen Livestream hat Apple für den 28. Oktober bislang nicht angekündigt.
Auch welche Produkte tatsächlich gezeigt werden, lässt die Einladung offen. Die erwarteten MacBooks und das iPad mini stammen aus den bisherigen Informationen über Apples Hardwareplanung. Die Experience beginnt am Mittwoch, dem 28. Oktober 2026, um 18 Uhr deutscher Zeit. Ob Apple die neuen Geräte unmittelbar danach zur Vorbestellung freigibt oder einen späteren Verkaufsstart plant, ist noch nicht bekannt.
