Wenn der Rechner mal Probleme bereitet, kann auch die Hardware daran schuld sein. Für den Test der RAM-Riegel gibt es das kostenlose Memtest86+. Und genau diese Software hat jetzt ein großes Update auf die Version 9.0 erhalten.
Wie das Team schreibt „Memtest86+ v9.00 ist unsere größte Veröffentlichung seit der Neuprogrammierung von Version 6!“ Und das war 2022. Mit dabei in dieser Version ist auch die Unterstützung für ARM64 und die Funktion die Berichte direkt auf dem Stick zu speichern (Nur FAT32-formatiert). Aber es gab noch weitere Verbesserungen.
- Überarbeitete Testsuite für mehr Effizienz (bessere „Time to First Fault“)
- Neue 128- und 256-Bit-Vektor-SIMD-Tests (SSE2/AVX2/NEON/LASX)
- Neuer Bus-Belastungstest (insbesondere für DDR5, aber für alle RAM-Module nützlich)
- Neuer RowHammer-Test (Test 11, standardmäßig deaktiviert)
-Verbesserter Bit-Fade-Test (benachbarte Zellen) - Test zur Erkennung beschädigter SPDs
- Bessere Automatisierung (seriell)
- Bessere RAM-Informationen (DMI-Fallback, falls SPD nicht verfügbar)
- Über 100 neue DRAM-Marken erkannt
- Unterstützung für neue Plattformen (Wildcat Lake)
- Für Secure Boot durch unsere eigene Zertifizierungsstelle signiert (hoffentlich bald auch durch Microsoft)
- Viele (sehr viele) Fehlerbehebungen und weitere Korrekturen
Ist also gar nicht mal so schlecht, wenn man Memtest86+ auf dem Stick in der Schublade liegen hat. Denn man weiß nie, wann der Rechner mal zu „stolpern“ beginnt.
Info und Download:
- memtest.org (Unten findet ihr den Windows USB Installer, bzw. die Linux ISOs).
- github.com/memtest86plus
- github.com/memtest86plus/releases
- Bitte nicht verwechseln mit MemTest86 von Passmark
Danke an Rush und Nanoarchaeum für die Hinweise.
