Apples sogenannter Blockierungsmodus ist für Ausnahmesituationen gedacht. Er richtet sich an Personen, die gezielt von hochentwickelten digitalen Angriffen bedroht sind. Ein aktueller Fall aus den USA zeigt nun, dass diese Schutzfunktion nicht nur auf dem Papier existiert. Selbst Ermittler des Federal Bureau of Investigation konnten ein beschlagnahmtes iPhone nicht auslesen, weil der Blockierungsmodus aktiv war. Der Vorfall betrifft eine Journalistin der Washington Post und wirft grundlegende Fragen auf zu den Themen digitale Forensik, Pressefreiheit und zu den technischen Grenzen staatlicher Ermittlungen auf.
Durchsuchung im Zusammenhang mit Leak-Ermittlungen
Anfang Januar durchsuchten FBI-Beamte die Wohnung der Washington-Post-Reporterin Hannah Natanson. Die Maßnahme erfolgte im Rahmen von Ermittlungen zu möglichen Leaks vertraulicher Informationen. Natanson berichtet seit Jahren über politische Themen und war unter anderem an der preisgekrönten Berichterstattung zum Sturm auf das US-Kapitol beteiligt. Im Zuge der Durchsuchung beschlagnahmten die Ermittler mehrere elektronische Geräte, darunter ein MacBook Pro sowie ein iPhone 13. Solche Sicherstellungen gelten bei Verfahren dieser Art als üblich, da digitale Endgeräte als potenzielle Quellen für Kommunikation, Metadaten oder Dokumente betrachtet werden.
Forensische Analyse bleibt erfolglos
Entscheidend ist, was nach der Beschlagnahmung geschah. Das FBI setzte sein spezialisiertes Computer Analysis Response Team (CART) ein, um die Daten des iPhones auszuwerten. Laut den vorliegenden Gerichtsunterlagen scheiterte dieser Versuch jedoch vollständig. Als Begründung wird ausdrücklich der aktivierte Blockierungsmodus genannt. In dem von der US-Regierung eingereichten Dokument heißt es, dass es CART aufgrund dieser Sicherheitsfunktion nicht möglich gewesen sei, Daten aus dem Gerät zu extrahieren. Der Hinweis findet sich in einer Stellungnahme, mit der sich die Behörden gegen eine Rückgabe der Geräte aussprechen.
Zeitlicher Ablauf laut Aktenlage
Die entsprechende Gerichtsakte wurde rund zwei Wochen nach der Durchsuchung eingereicht. Daraus lässt sich ableiten, dass es den Ermittlern in diesem Zeitraum nicht gelungen ist, das iPhone zu entsperren oder verwertbare Daten zu sichern. Ob es später doch noch zu einem Zugriff kam, ist öffentlich nicht dokumentiert. Nach dem derzeit bekannten Stand blieb das Gerät jedoch zumindest über Wochen hinweg für die forensische Analyse unzugänglich.
Was der Blockierungsmodus technisch bewirkt
Der Blockierungsmodus wurde von Apple mit iOS 16 eingeführt und steht auch unter iPadOS, watchOS und macOS zur Verfügung. Er reduziert die Angriffsfläche des Systems drastisch, indem zahlreiche Funktionen eingeschränkt oder vollständig deaktiviert werden.
Dazu zählen unter anderem:
- das Blockieren der meisten Nachrichtenanhänge
- Einschränkungen moderner Web-Technologien
- FaceTime-Anrufe ausschließlich von bekannten Kontakten
- keine Datenverbindungen zu Zubehör oder anderen Geräten im gesperrten Zustand
- die Deaktivierung von Konfigurationsprofilen und Gerätemanagement
Diese Maßnahmen zielen darauf ab, komplexe Angriffsketten zu unterbrechen, wie sie etwa von staatlicher Spyware genutzt werden.

Richtig so, was will man denn als FBI denn auch von einer Reporterin/Jornalistin, hat man etwas gegen Wahrheiten das die herauskommen Regierungsseitig ja ?
Es wird offenbar Zeit, nicht nur in Deutschland, das aufgeräumt wird…
mfG
Ach, Journalist sein heißt unangreifbar sein und nie über das Gesetz treten? Spannend.
Nein, Journalist zu sein bedeutet weder „unangreifbar“ zu sein noch außerhalb des Gesetzes zu stehen. Sowohl in den USA als auch in Deutschland und der EU unterliegen Journalisten selbstverständlich dem Strafrecht. Bei einem konkreten Tatverdacht sind Durchsuchungen und Beschlagnahmen grundsätzlich möglich.
Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im verfassungsrechtlich besonders hohen Schutz der journalistischen Tätigkeit. In Deutschland garantiert Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG die Pressefreiheit. Sie schützt nicht nur die Veröffentlichung, sondern auch Recherche, Informationsbeschaffung und redaktionelle Arbeit. Der Staat ist deshalb zu besonderer Zurückhaltung verpflichtet, wenn Maßnahmen diese Bereiche betreffen.
Dass der aktuelle Fall im Zusammenhang mit der Berichterstattung von Hannah Natanson zumindest den Eindruck einer politisch motivierten Maßnahme erweckt, lässt sich dabei kaum von der Hand weisen.
Pressefreiheit ist wichtig.
ABER: Zumindest hier in Deutschland, bekommt jeder Hampel mit einem Smartphone in der Hand einen Presseausweis und steht damit unter diesem hohen Gut.
Meiner Meinung nach, sollte dies nur für ausgebildete Journalisten, bzw. Quereinsteiger gelten, die auch wirklich in einer Presserelevanten Sache arbeiten.
Influenza-Journailledarsteller zählen da genausowenig dazu, wie die ganzen kleinen Webseitenbetreiber, welche einen Blog haben.
Leute wie Caschy, deskmodder oder Computerbase zählen klar zu den Journalisten.
Dementsprechend ist mMn. entweder die Pressefreiheit als Ganze zu überarbeiten, oder mindestens die Art und Weise, wie inflationär heutzutage die fast schon an „Imunität“ grenzende Bescheinigung „Presseausweis“ heutzutage vergeben wird.
Hier mal zu Deiner Info:
https://de.wikipedia.org/wiki/Presseausweis#Seit_2018
Gruß
So, fertig gelesen. Spannend zu sehen, dass dieser Ausweis gar nicht so inflationär vergeben wird.
Dann wundert mich, wie häufig das Ding bei irgendwelchen Youtubern/Influenza treibenden zu sehen ist, die definitiv noch keine 5 Jahre im Hauptberuf tätig sind. (Wobei die 5 Jahre, danke an die Piratenpartei ihr Idioten, wieder gekippt wurden) bzw. mit welcher Begründung bekommen diese dann den Ausweis?
„Ich mach Doku in Fernsen, brudi, schauste hier, gib Lappen – checks du?“
Hier die offiziellen Vergaberichtlinien für einen bundeseinheitlichen Presseausweis (u. a. nach Vorgaben der Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union):
Ein Presseausweis wird nur an Personen ausgegeben, die nachweislich hauptberuflich eine verantwortliche, im öffentlichen Interesse liegende journalistische Tätigkeit ausüben.
Nicht berechtigt sind:
nebenberufliche, gelegentliche oder unentgeltliche journalistische Tätigkeit
nicht-publizistische Online-Dienste
PR-Seiten, Werbeprospekte, Marketing-Websites, reine Anzeigenblätter, Eventkalender etc.
Hauptberuflich bedeutet:
Der Lebensunterhalt wird überwiegend aus journalistischer Arbeit bestritten.
Als Nachweise gelten u. a.:
Redakteursvertrag oder Arbeitgeberbescheinigung
Impressumseintrag
bei Freiberuflern: feste Vertragsvereinbarungen plus Honorarnachweise der letzten Monate
alternativ: KSK-Bescheinigung mit aktuellen Veröffentlichungen
Der bundeseinheitliche Presseausweis wird somit nicht inflationär vergeben, sondern ausschließlich nach klaren und strengen Kriterien. Alles andere sind irgendwelche Fantasie-„Ausweise“, die man für ein paar Euro bestellen kann – die aber bei jeder Behörde, mit der ich so beruflich zu tun habe, direkt durchfallen.
https://dju-berlinbb.verdi.de/service/++co++3150057c-15ad-11e3-8744-52540059119e
Ich habe selbst einen IMK-legitimierten Presseausweis – und zwar genau deshalb, weil ich hauptberuflich journalistisch arbeite und die entsprechenden Nachweise erbringen musste. Arbeitsproben, regelmäßige Veröffentlichungen, klare journalistische Tätigkeit. Ohne das bekommst du bei seriösen Stellen keinen Ausweis. Punkt.
Du verwechselst weiterhin zwei völlig unterschiedliche Welten:
Legitimierte Presseausweise anerkannter Verbände
Diese werden in Deutschland u. a. vom Deutscher Journalisten-Verband und der Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union ausgegeben – nach Prüfung. Niemand bekommt dort „einfach so“ einen Ausweis.
Kaufbare Fantasie-Ausweise aus Online-Shops
Die haben keinerlei besonderen rechtlichen Status. Sie verleihen keine Sonderrechte und begründen auch keinen besonderen Schutz. Wer die für „echte Presseausweise“ hält, ist schlicht falsch informiert.
Entscheidend ist aber etwas anderes:
Die Pressefreiheit hängt nicht am Besitz eines Ausweises. Sie knüpft an die journalistische Tätigkeit an. Auch ohne Plastikkarte kann jemand Journalist sein – und mit Plastikkarte keiner.
Dein Ansatz, Pressefreiheit an formale Ausbildung oder staatliche Anerkennung zu koppeln, ist brandgefährlich. Damit würde am Ende der Staat definieren, wer Journalist sein darf. Genau das ist historisch der Einstieg in gelenkte oder eingeschüchterte Medien.
Kurz und klar:
Das Problem sind nicht „zu viele echte Presseausweise“.
Das Problem sind Fake-Ausweise – und mangelnde Aufklärung darüber.
Und dafür ein Grundrecht beschneiden zu wollen, ist keine Lösung, sondern ein massiver Rückschritt.
Ich frag auch deswegen, weil vorigen Samstag, direkt vor meiner Haustüre in Chemnitz, eine halbwegs spontane (war online für mich nirgends zu finden) Demonstration eines linken (evtl. auch linksextremer) Mob stattfand.
Überall Polizei, soviele Sixpacks und Ordnungshüter sah ich noch nie auf einem Fleck.
Als die dann, mit massivem Polizeifahrzeug und Personengeleit (alles neu für mich, da ich solche wütenden Menschengruppen sonst niemals in meine Nähe lassen würde) die Straße entlangliefen, fragte ich einen Polizisten, ob ich das mit dem Handy aufnehmen darf, was er bejahte.
Als die Gruppe an meiner Haustür vorbei war, begann sie sich mit der Polizei zu streiten und es kam zu Handgreiflichkeiten, ich hörte dann aus sicherer Entfernung, das wohl mehrere Körperverletzungen aufgenommen wurden.
Da dass ja meine Straße, samt meiner alten Wohnung gegenüber ist, filmte ich auch da weiter und unterhielt mich nebenher mit einem jungen Vater, der aus Angst um sein Baby da lieber nicht durchlaufen wollte.
Dabei kam eine junge Polizistin auf mich zu (ein paar Schritte dahinter ein männlicher Kollege) und fragte mich, ob ich zu der Demo gehöre und OB ICH EINEN PRESSEAUSWEIS habe?
Nein meinte ich, aber ihr Kollege hatte mir es vorhin, als ich extra fragte erlaubt.
Sie meinte, dann wäre es schön, wenn ich aufhöre zu filmen, was ich aus Respekt der Polizistin gegenüber auch tat. Wo sie sich bedankte und meinte, dass sie es mir nicht verbieten könne.
Innerhalb dieser Demo, ranten aber irgendwelche Leute mit Handy und Kamera rum, gegenüber davon standen ein paar herausgeputzte „alte Kameraden“ und provozierten aber auch die filmten fleißig mit Kamera drauf.
Es gibt genügend Youtuber, die genau solchen Demo-Content machen, provozieren, eskalieren und dann filmen. Die können doch dafür keinen Ausweis erhalten?
Ich fand die ganze Kulisse hochgradig unangenehm, da die kontruktiv inhaltslosen Sprechchöre so aggressiv waren, dass man immer davon ausgehene musste, die greifen dich an, sobald du ne falsche Bewegung machst.
Absolut nichts für mich.
Meinst du bei Journalist ohne Presseausweis, journalistisch arbeiten, investigatives und/oder verdeckt agieren? So wie die herrlich entlarvenden Aufnahmen bei der Deutschen Verbrecherberatung DVAG?
Den Eindruck erweckt? Vielleicht mal sauberer recherchieren und nicht so viel Whataboutism
Vielleicht sollte sich das FBI mal an den Mossad wenden. Denen traue ich das eher zu.
Das gibt einem gleich ein besseres Gefühl!
Ich kenne diesen Modus, habe ihn jedoch leider noch nie aktiviert. In der aktuellsten Version ist der Blockierungsmodus evtl. noch besser als in diesem Artikel auf dem iPhone 13 war evtl. eine deutlich ältere Version als iOS 26.2.1 drauf mit Blockierungsmodus.
Das hat der Frau aber nicht geholfen, denn es wurden 2 MacBooks beschlagnahmt, der andere lag in der Küche. Die Frau wurde überredet, den zweiten Macbook per TouchID zu entsperren. Anschließend wurde der nicht gelöschte Signal Verlauf ausgewertet.
„Investigators then discovered another silver MacBook Pro (this time without a case) inside a red backpack in the kitchen. Once opened, the laptop asked for a Touch Id or a Password. When investigators later presented the laptop to Ms. Natanson, she reiterated she does not use biometrics for her devices. Investigators told her to try nevertheless, and when she applied her index finger to the fingerprint reader, the laptop unlocked. This computer is referred to as the Work MacBook Pro.
[…]
Agents also began taking photographs and, where necessary, audio recordings of the various conversations in the laptop’s Signal application as the only option to preserve the information. Investigators noticed that several of Ms. Natanson’s Signal chat messages were set for auto-deletion. Agents thus worked in a reverse chronological order to take pictures of the Signal conversations for only those conversations in which the display date of the last message, attachment, notification, conversation setting change, etc. was on or after October 1,2025, consistent with Attachment B.“
https://www.documentcloud.org/documents/26808056-fbi-washington-post-lockdown-mode/?q=phone&mode=document#document/p12
Es gibt Gründe eben keine Biometrie ohne zusätzliches Passwort zu nutzen.
Den Finger oder das Gesicht an einen biometrischen Scanner zu zwingen ist einfach, mit leichtem Zwang.
Hier schlagen 2 Herzen in meiner Brust.
1.
Datenschutz. Dieser sollte so sehr geschützt sein wie möglich. Ganz allgemeine Aussage.
2.
Zugriffsrecht der Behörden. Diese sollte bei Verdacht IMMER auf ALLES Zugriff bekommen, damit Straftaten lückelos aufgeklärt werden können.
Denn dieser Blockiermodus öffnet Straftätern ja Tür und Tor, da die Strafverfolgung denen nichts mehr nachweisen kann.
Dabei dürfen sonstige Grundrechte, wie Pressefreiheit oder Meinungsfreiheit nicht vorgeschoben werden.
Apple sollte hier von Gesetz wegen gezwungen werden, diesen Modus entweder ganz abzuschaffen, oder ab einer gewissen Hirarchiehöhe – eben FBI/CIA/DEA/NSA usw. Vollzugriff möglich zu machen.
Alternativ mit verheerenden finanziellen Nachteilen (z.B. Steuervergünstigen fallen weg oder 10 % Gewinn in den USA als Strafe, Woche für Woche, bis dahingehend etwas geschieht).
Die „Journalistin“, darf gerne mit, wie in Deutschland ja auch üblich, Erwzwingungshaft, davon überzeugt werden, ihre, die Staatssicherheit gefährdenden Recherchen, freizugeben.
(Muss ständig an Dungeon Keeper 1 und den Spruch: „Ein Widersacher wurde überzeugt, für Euch zu arbeiten“ denken. 👹😈🥶
In den USA wird ja soweit ich weiß, alles der „National Security“ untergeordnet, siehe die hahnebüchende Wirtschaftentscheidung 2020, gegen Huawei.
Was nochmals klar machen sollte, dass ich hier hin und hergerissen bin, und mich einerseits über die USA und ihre Direktiven lustig mache (eher Galgenhumor), andererseits aber schockiert bin, dass dort offensichtlich Privatrecht einer Firma, über nationalem Recht/Interesse steht.
Haltungen wie die Ihre machen mir Angst.
Wieso ist dir lückenlose Aufklärung von Straftaten ein Dorn im Auge?
Ich war selbst schon Betroffener von einer unzutreffenden Anzeige aus den USA, wo zu meinem Geburtstag, im Juni 2015, das LKA vor meiner Tür stand und ich alles aus meiner Wohnung, was nach Technik aussah, für 2 Jahre abgeben durfte.
Da habe ich aber alles vorher ENTSPERRT, damit alles geklärt werden kann, da ich wusste, nicht verbrochen zu haben.
Wurde am Ende auch eingestellt, den Schaden, der fehlenden Hardware/Technik, für 2 Jahre, samt deren Wertverlust, ist halt weg.
Erst recht bin ich da dafür, dass die Behörden die Zugriffsrechte haben sollten, damit die nicht unnötig an Sperren aufgehalten werden, wenn Informationen gebraucht werden.
Die Frage ist eher: Wieso hast DU Probleme damit?
Datensicherheit! Nicht Datenschutz.
In den USA gibt es diese rechtlichen Mittel die du beschreibst schon seit Jahrzehnten und Sie werden regelmäßig eingesetzt.
Da nicht mitzumachen ist Landesverrat in den USA.
Außerdem würde ich davon ausgehen dass wenn das FBI behauptet dass sie ein iPhone in diesem Zustand nicht entsperren können dass das sowieso grundsätzlich unwahr ist.
Wenn dieser Modus das iPhone ist wirklich so sicher wäre wie behauptet dann würden diese Geräte nicht an jedermann verkauft werden.
Doch, die sind so sicher.
Und die US-Behörden haben schon mehrmals Apple aufgefordert, ein gesperrtes iPhone zu entsperren.
Apple hat jedes mal geantwortet, das auch die das nicht können.
Und Apple wurde auch schon mehrmals aufgefordert, eine Hintertür für die Behörden in die Sperren und Verschlüsselungen einzubauen.
Bisher konnte sich Apple dagegen erfolgreich wehren.
Und selbst wenn der Verkauf in den USA verboten wäre:
Wer hindert einen daran, so ein Gerät im Ausland zu kaufen?
Dachte ich auch. Demnach ist das ein sehr eigenartiger Beitrag. Eventuell gestreut.
Landesverrat, so heißt der Begriff, den ich suchte.
Falls dieser Fall aber die Runde macht, dürfte ganz schnell jemand bei Tim an die Tür klopfen.
Genau, wenn das möglich wäre, dann würde sich die Mafia (Banken, Versicherungen, Politiker) die Finger nach diesen Geräten lecken.
Selbstverständlich. Niemand auf der Welt, selbst die USA nicht, haben iPhones in sehr sensiblen Umgebungen im Einsatz. Aus Gründen.
Überlege mal wie Witkoff abgehört wurde.
Allein die Anführungszeichen bei „Journalistin“ disqualifizieren deinen Kommentar bereits für jede ernsthafte Debatte. Wer den beruflichen Status einer Reporterin bewusst in Zweifel zieht, macht sehr deutlich, dass es hier nicht um eine sachliche Abwägung von Grundrechten geht, sondern um politische Haltung.
Zur Sache:
Dein Punkt 2 („Behörden müssen IMMER auf ALLES Zugriff bekommen“) ist mit einem demokratischen Rechtsstaat unvereinbar. Genau deshalb existieren Grundrechte, Gewaltenteilung und richterliche Kontrolle. Ein Staat, der jederzeit Vollzugriff auf sämtliche privaten Daten seiner Bürger erzwingen kann, ist definitionsgemäß kein freiheitlicher Rechtsstaat mehr, sondern ein Überwachungsstaat.
Der Blockierungsmodus „öffnet Straftätern Tür und Tor“?
Nein. Kriminalität existierte lange vor Smartphones, Verschlüsselung und Apple. Strafverfolgung beruht auf Beweisen, Zeugenaussagen, Observation, Finanzspuren, Telekommunikationsüberwachung mit richterlicher Anordnung, klassischer Polizeiarbeit. Die Behauptung, ohne Totalzugriff auf jedes Endgerät könne keine Strafverfolgung mehr stattfinden, ist schlicht falsch.
Besonders problematisch ist dein Vorschlag, Journalisten per Erzwingungshaft zur Herausgabe von Quellen zu nötigen. Das würde faktisch das Ende investigativen Journalismus bedeuten. Ohne Quellenschutz gäbe es keine Panama Papers, keine Watergate-Affäre, keine Aufdeckung systematischer Korruption, keine Missstandsberichterstattung. Wer das in Kauf nimmt, entscheidet sich bewusst gegen eine freie Presse.
Noch klarer formuliert:
Nicht Apple stellt sich „über nationales Interesse“.
Sondern das nationale Interesse einer Demokratie besteht gerade darin, dass der Staat nicht unbegrenzt in private Kommunikation und journalistische Arbeit eingreifen darf.
Deine Argumentationslinie entspricht exakt dem autoritären Sicherheitsnarrativ: maximale staatliche Macht, minimale individuelle Rechte. Dass du dich dabei gleichzeitig „hin- und hergerissen“ fühlst, ändert nichts daran, auf welcher Seite dieses Arguments du letztlich stehst.
Datenschutz und Pressefreiheit sind keine lästigen Hindernisse.
Sie sind das Fundament einer freien Gesellschaft. Wer sie schleift, bekommt keinen sichereren Staat – sondern einen mächtigeren.
Mein lieber Bjoern:
Wieso zitierst du mich absichtlich falsch?
„Dein Punkt 2 („Behörden müssen IMMER auf ALLES Zugriff bekommen“) ist mit einem demokratischen Rechtsstaat unvereinbar.“
Ich schrieb:
„Diese sollte bei Verdacht IMMER auf ALLES Zugriff bekommen…“
Das wichtigste Wort: VERDACHT (was bei jeder Polizeikontrolle DER entscheidende Faktor für überhaupt jede Maßnahme ist), wird rausgelassen.
Damit ist der ganze Absatz danach hinfällig.
„Besonders problematisch ist dein Vorschlag, Journalisten per Erzwingungshaft zur Herausgabe von Quellen zu nötigen.“
In keinem Wort erwahnte ich QUELLEN. Es geht um den Artikel, dass was da auf dem Rechner ist.
Damit gefährdet sich nachweislich die nationale Sicherheit und da dies in den USA über allem steht, sind auch hier wieder, jegliche Grundrechte außer Kraft gesetzt – siehe die Menschen in Guantanamo.
Dass dies in Deutschland einen Hauch anders liegt, hat mir dem Missbrauch der Medien, bis Ende des 2. Weltkriegs zu tun).
„Der Blockierungsmodus „öffnet Straftätern Tür und Tor“?
Nein. Kriminalität existierte lange vor Smartphones, Verschlüsselung und Apple. Strafverfolgung beruht auf Beweisen, Zeugenaussagen, Observation, Finanzspuren, Telekommunikationsüberwachung mit richterlicher Anordnung, klassischer Polizeiarbeit. Die Behauptung, ohne Totalzugriff auf jedes Endgerät könne keine Strafverfolgung mehr stattfinden, ist schlicht falsch.“
Hier gilt das Gleiche wie oben, Verdacht ist das Schlüselwort. Niemand, auch ich nicht, redet von dauernder Totalkontrolle/Vollzugriff.
Ich bitte darum, mich präzise zu zitieren.
Bezüglich der Anführungszeichen: Sie arbeitet für eine Zeitung die Jeff Bezos gehört…
Ja, sie ist eine Journalistin, ernst nehmen kann man die Zeitung unter diesem Diktat aber jedenfalls nicht.
Hat was von Springer und taz.
Björn macht sich es eben einfach, ignoriert die komplexeren Fragen und Kritiken und beschimpft sie als „sich selbst disqualifizieren“, sich dabei in Whataboutism versteckend. Das ist dann wahrlich keine Diskussion, wenn man sich den unangenehmen Fragen versperrt.
rlx, israle governant have pegazus, open and brokem all security social media and apple devices… and more. apple and other bigtechs pentagon room in thers business
@ Dass dies in Deutschland einen Hauch anders liegt, hat mir dem Missbrauch der Medien, bis Ende des 2. Weltkriegs zu tun).
und nach WWII?
Heutzutage nennt sich das „Hybrider Krieg“
Jedenfalls freuen sich jetzt die Drogenkartelle usw. für eine neue Möglichkeit,
die Pfeifen auf Menschenrechte und körperliche Unversehrtheit
Also:
Setzt zwischen die Anführungszeichen „Stellvertretend“ mal was anderes ein.
Huch. Was meinst du denn jetzt?
In Deutschland scheiterte Konrad Adenauer Anfang der 60er, einen Staatsnahen Rundfunk aufzubauen, und Adenauer regierte von allen Kanzlern (zu Recht und absolut mit Sinn dahinter) nahezu authoritär.
Heißt, der „Staatsfunk“, wie wir ihn heute aus den USA mit Foxnews, oder bei uns der Großteil des Öffentlich-Rechtlichen/Funk kennen, schlich sich erst langsam ein, indem nur noch systemnahe Menschen eingestellt wurden.
https://www.journalismusstudie.fb15.tu-dortmund.de/wp-content/uploads/2024/09/2024-Journalismusbefragung_Journalismus-und-Demokratie.pdf
https://www.welt.de/kultur/medien/article254239436/Studie-Unter-Journalisten-kommen-die-Gruenen-auf-41-Prozent-AfD-taucht-gar-nicht-auf.html
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