ASUS bereitet seine Geschäftspartner auf Preisänderungen im kommenden Jahr vor. In einem Schreiben an Partner kündigt ASUS Preisänderungen ab dem 5. Januar 2026 an. Das Dokument liegt der Redaktion vor. Konkrete Modelle oder Prozentwerte nennt ASUS darin nicht. Stattdessen verweist das Unternehmen auf veränderte Rahmenbedingungen bei Beschaffung, Fertigung und Planung.
Schreiben bestätigt steigenden Kostendruck
In dem Schreiben, das uns vorliegt, beschreibt ASUS ein Marktumfeld, das sich spürbar verändert hat. Der Absatz von PCs, Servern und IT-Infrastruktur bleibe zwar stabil, gleichzeitig seien jedoch die Spielräume auf Herstellerseite deutlich kleiner geworden. Lieferketten reagierten empfindlicher, Kosten ließen sich schwerer kalkulieren und langfristige Preisstabilität werde zunehmend zur Herausforderung.
ASUS verweist darauf, dass mehrere Produktbereiche betroffen sind. Die Anpassungen stehen im Zusammenhang mit längerfristigen Veränderungen im Markt.
Speicherkomponenten rücken in den Fokus
Besonders hervorgehoben werden im Schreiben die Entwicklungen bei Speicherkomponenten. Arbeitsspeicher sowie Flash-Speicher in Form von NAND und SSDs haben sich in den vergangenen Monaten spürbar verteuert. ASUS verweist dabei auf Verschiebungen in der Produktionsplanung bei Zulieferern sowie auf steigende Investitionen in moderne Fertigungsprozesse. Dass der Druck in diesem Segment real ist, zeigt sich auch an anderer Stelle im Markt. Erst vor Kurzem hatte Micron angekündigt, das Crucial-Consumergeschäft einzustellen. Der Schritt verdeutlicht, wie stark sich der Speichermarkt derzeit wandelt und wie wenig Spielraum Hersteller im klassischen Endkundensegment noch sehen.
Kosten nicht länger vollständig abzufedern
ASUS macht in dem Schreiben deutlich, dass man steigende Kosten über einen längeren Zeitraum intern kompensiert habe. Diese Phase sei nun jedoch weitgehend ausgeschöpft. Die Belastungen wirkten sich zunehmend direkt auf die eigenen Kostenstrukturen aus, sodass eine Anpassung der Preisgestaltung notwendig werde. Gleichzeitig betont der Hersteller, dass es sich nicht um eine pauschale Maßnahme handele. Betroffen seien gezielt bestimmte Produktkombinationen, nicht das gesamte Portfolio. Ziel bleibe es, Qualität, Lieferfähigkeit und Service auf dem bisherigen Niveau zu halten.
Umsetzung ab Januar 2026 vorgesehen
Die Preisanpassungen sollen ab dem 5. Januar 2026 greifen. Vor der Entscheidung habe ASUS nach eigenen Angaben sowohl die Marktlage als auch die Stabilität der Lieferketten geprüft. Auch laufende Investitionen in Forschung und Entwicklung seien in die Abwägung eingeflossen. Welche Produkte konkret angepasst werden, geht aus dem Schreiben nicht hervor. ASUS kündigt jedoch an, Partner frühzeitig und individuell zu informieren.
Direkte Kommunikation mit Partnern geplant
Laut ASUS sollen die jeweiligen Ansprechpartner in den kommenden Wochen aktiv auf Partner und Kunden zugehen. In der direkten Abstimmung sollen die jeweiligen Anpassungen erläutert werden. Darüber hinaus will ASUS gemeinsam mit Partnern prüfen, wie sich laufende Vorhaben weiterhin umsetzen lassen. Nach Angaben des Herstellers bleibt die Zusammenarbeit mit den bestehenden Fertigungs- und Logistikpartnern unverändert.

Und siehe nach der so genannten Kriese werden die preise mit sicherheit nicht fallen dafür ist die gier der Menschheit zu tief verwurzelt
Darum kümmert mich das Gejammere der Hersteller nicht.
Es ist immer das gleiche, wenn diese 50% erhöhen können hört man nur, es ist unvermeidbar (Arbeitsplätze). Kaum müsste man 10% nach unten korrigieren, da die Herstellungskosten sinken hört man nichts mehr…
…der leittragende ist immer nur der Kunde! Und Entlassungen gibt es trotzdem. Keiner kann sagen ob dies überhaupt mehr Arbeitsplatzverluste gewesen wären, wie eh stattfinden!
Auch wenn´s langsam langweilig wird:
Diese Industrie schafft sich selbst die Nachfrage indem sie der Welt einredet das die Digitalisierung der Welt zwingend notwendig sei.
Das eigentliche Problem liegt darin, das eine exzessive Digitalisierung nur dann erfolgversprechend scheint wenn man alle analogen Brücken abbricht und bewährte Strukturen hinter sich lässt.
Was für ein Wahnsinn, denn läuft was mit der Digitaltechnik schief dann hat man keine Alternative mehr und ist auf Gedeih und Verderb von genau der Industrie abhängig die durch ihre falschen Versprechungen das Malheur überhaupt erst angerichtet hat.
Am Bespiel der Arbeitsplätze ist das doch offensichtlich.
Natürlich ist die Hauptmotivation einer Digitalisierung die Einsparung von Personalkosten.
Wer trägt dann die sozialen Kosten der Freisetzung von Personal?
Wenn überhaupt nur zum kleinsten Teil die Arbeitgeber.
Sozialpläne, Kurzarbeitergeld oder Transferleistungen trägt selbstverständlich die Allgemeinheit.
Das Märchen von den neu entstehenden Arbeitsplätzen kann ernsthaft auch niemand mehr glauben…
Nicht das Digitalisierung in manchen Bereichen nicht Sinn machen würde.
Aber die Geschwindigkeit der Digitalisierung eilt mittlerweile den realen technischen Möglichkeiten weit voraus und überfordert auch breite Schichten der Bevölkerung.
Dazu kommt das man unnötigerweise Flanken für Kriminelle und real existierende Feinde in einem möglichen militärischen Konflikt öffnet.
Dazu verliert man völlige die private und staatliche Souveränität über seine wirtschaftliche Existenz.
Das allein ist schon grob fahrlässig…
Prima Kommentar, sehe ich auch so!
gepostet mit der Deskmodder.de-App für iOS
Von uns wird bestimmt niemand die schon lange angestrebte Entwicklung Richtung 80:20 oder gar 90:10 Gesellschaft verlangsamen oder gar stoppen können. Zumal in einigen Jahren mit der realen breiten Nutzbarkeit von KI in allen Bereichen die Entwicklungsgeschwindigkeit beim gesellschaftlichen Umbau sich relevant steigern wird.
Na gut das ich noch eine sehr gute 4tb ssd intern Crucial T500 4TB PCIe Gen4 NVMe M.2 SSD und eine 8tb ssd extern Samsung t5 evo vor der kriese kaufte.
RAM brauch ich nicht mehr hab 16 gb im Laptop und ich spiele nicht mehr, und wird auch für win 12 reichen. 😁
Und sicher wir es sich wider beruhigen und runter gehen die preise, glaube nicht das die Stillstand wollen und die Leute keine ssd und ram mehr kaufen ne länger Zeit.
Ein Glück habe ich rechtzeitig auf Vorrat gekauft
Du könntest in einem Jahr auf veralteten Zeug sitzen. Aber vermutlich spielt das bei Deinem Einkommen und Deinem Umgang mit Geld eh keine Rolle.
Problematischer wird es wohl vor allem für jene, die die Umstellung von W10 auf W11 wegen ESU verschoben haben. Und dann sind da noch die Firmen/Behörden mit ihrem Tausch-Rythmus. Zumal die Gelder im ÖD schon Jahre vorher geplant werden. Relevante Preissteigerungen sind für die ein echtes Problem.
Schwierig wird es für die, die nicht so viel Einkommen haben, und sich kein neuen PC leisten können.
Da wird dann Windows 10 weiter genutzt, ob mit oder ohne ESU.
Die vorhandene Hardware läuft ja ohne Probleme, denken sich dann die meisten.
Und das schlimme dabei ist, dass viele aus Unwissenheit ungeschützt im Netz online sind.