von Purgatory » 13.03.2026, 18:28
Nein, das kann man so pauschal nicht sagen. Jede CPU hat einen "preferred Core" auf dem Chiplet, sind es mehr Chiplets werden es halt "preferred Cores". Pro Chiplet einer oder zwei, je nach Bauart. Diese sind die, die Windows als am leistungsstärksten auserkoren hat auf dem jeweiligen Chiplet. Also nutzt Windows zunächst diese. Reicht die Rechenkapazität der "preferred Cores" nicht aus bzw. das System ist nicht ausgelastet, holt sich Windows, und schlussendlich auch der Defender, die restlichen Kerne ran. Das ist auch ok so.
Mich erinnert das an die ewigen Ramdiskussionen von damals. Man hatte 4GB Ram und Windows hatte irgendwas um die 2,7-2,8GB davon belegt, im normalen Betrieb. Hat man dann auf 8GB aufgerüstet belegte Windows auf einmal um die 5GB, im selben Szenario.
Die Stimmen wurden laut, es bliebe ja, theoretisch, nur ein Bruchteil des Rams übrig für Spiele oder irgendwelche Anwendungen. Was dabei gerne vergessen wird, ist dass sich Windows durchaus ausbreitet (selbst im Ram der Grafikkarte) aber sofort Ram freigibt sobald eine Anwendung Ram verlangt. Ergo speichert Windows Raminhalte in die Auslagerungsdatei. Gerade in Zeiten von damals HDDs war das Phänomen wirklich spürbar. Nach dem Start lief Windows schnell und flüssig, sobald man aber z.B. ein Spiel angeworfen hat über längere Zeit und dann auf den Desktop zurückkehrte ratterte die Festplatte wie verrückt. Windows fühlte sich auf einmal nicht mehr so smooth an. Der Grund, all die Daten des freigegebenen Rams auf der Festplatte mussten erstmal, bei Bedarf, wieder zurückgeschrieben werden. Aus diesem Grunde wurde auch der "Prefetch" damals eingeführt.
Glücklicherweise sind die Zeiten dank viel Ramkapazität (16GB und mehr) als auch SSDs vorbei. Die Frage ist also, warum stellt man Ressourcen zur Verfügung und regt sich dann auf wenn Windows sie nutzt? Wenn Windows merkt, dass irgendeine Anwendung Rechenkapazität braucht stellt es seine Aufgaben sofort zurück, sprich gibt Ram frei oder Rechenkerne frei, oder beides.
Seit Windows 11 geht es sogar soweit das die "preferred Cores" freigegeben werden. Der Scheduler in Windows 11 ist wesentlich besser als in allen Windows Versionen zuvor, auch wenn er immer noch nicht perfekt ist.
Ich verstehe die Intention das man seine CPU möglichst kühl halten will und den Rechner möglichst leise. Aber bei einem vollständigem Scan, voller kleiner Minidateien, großen Dateien, riesigen Dateien im Mix, der ja bewusst angestoßen wird von Dir, warum darf Windows sich nicht alles gönnen was zur Verfügung steht? Es steht ja nichts an außer dem. Und je mehr Rechenpower desto schneller ist die Kiste fertig. Ansonsten hilft der Energiesparmodus, es werden zwar immer noch alle Kerne genutzt aber die Kiste wird nicht so warm. Dafür dauert der Scan halt auch länger...
Nein, das kann man so pauschal nicht sagen. Jede CPU hat einen "preferred Core" auf dem Chiplet, sind es mehr Chiplets werden es halt "preferred Cores". Pro Chiplet einer oder zwei, je nach Bauart. Diese sind die, die Windows als am leistungsstärksten auserkoren hat auf dem jeweiligen Chiplet. Also nutzt Windows zunächst diese. Reicht die Rechenkapazität der "preferred Cores" nicht aus bzw. das System ist nicht ausgelastet, holt sich Windows, und schlussendlich auch der Defender, die restlichen Kerne ran. Das ist auch ok so.
Mich erinnert das an die ewigen Ramdiskussionen von damals. Man hatte 4GB Ram und Windows hatte irgendwas um die 2,7-2,8GB davon belegt, im normalen Betrieb. Hat man dann auf 8GB aufgerüstet belegte Windows auf einmal um die 5GB, im selben Szenario.
Die Stimmen wurden laut, es bliebe ja, theoretisch, nur ein Bruchteil des Rams übrig für Spiele oder irgendwelche Anwendungen. Was dabei gerne vergessen wird, ist dass sich Windows durchaus ausbreitet (selbst im Ram der Grafikkarte) aber sofort Ram freigibt sobald eine Anwendung Ram verlangt. Ergo speichert Windows Raminhalte in die Auslagerungsdatei. Gerade in Zeiten von damals HDDs war das Phänomen wirklich spürbar. Nach dem Start lief Windows schnell und flüssig, sobald man aber z.B. ein Spiel angeworfen hat über längere Zeit und dann auf den Desktop zurückkehrte ratterte die Festplatte wie verrückt. Windows fühlte sich auf einmal nicht mehr so smooth an. Der Grund, all die Daten des freigegebenen Rams auf der Festplatte mussten erstmal, bei Bedarf, wieder zurückgeschrieben werden. Aus diesem Grunde wurde auch der "Prefetch" damals eingeführt.
Glücklicherweise sind die Zeiten dank viel Ramkapazität (16GB und mehr) als auch SSDs vorbei. Die Frage ist also, warum stellt man Ressourcen zur Verfügung und regt sich dann auf wenn Windows sie nutzt? Wenn Windows merkt, dass irgendeine Anwendung Rechenkapazität braucht stellt es seine Aufgaben sofort zurück, sprich gibt Ram frei oder Rechenkerne frei, oder beides.
Seit Windows 11 geht es sogar soweit das die "preferred Cores" freigegeben werden. Der Scheduler in Windows 11 ist wesentlich besser als in allen Windows Versionen zuvor, auch wenn er immer noch nicht perfekt ist.
Ich verstehe die Intention das man seine CPU möglichst kühl halten will und den Rechner möglichst leise. Aber bei einem vollständigem Scan, voller kleiner Minidateien, großen Dateien, riesigen Dateien im Mix, der ja bewusst angestoßen wird von Dir, warum darf Windows sich nicht alles gönnen was zur Verfügung steht? Es steht ja nichts an außer dem. Und je mehr Rechenpower desto schneller ist die Kiste fertig. Ansonsten hilft der Energiesparmodus, es werden zwar immer noch alle Kerne genutzt aber die Kiste wird nicht so warm. Dafür dauert der Scan halt auch länger...