Windows 10 sichern Sicherung Backup erstellen und wiederherstellen

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Es gibt drei Arten für die Sicherung von Windows 10.

  • Systemabbildsicherung auch Systemimage oder einfach Image genannt. - Dabei werden alle Informationen, Daten und die Datenstruktur inkl. Bootsektor gesichert. Dies ist eine 1:1 Kopie der Systempartition. Diese Sicherung ist notwendig, um Windows 10 auf den Stand zu bringen, wenn die Festplatte einmal ausfällt, oder man sich Viren eingefangen hat.
  • Sicherung oder Backup - Als Backup bezeichnet man die Sicherung von Daten, wie z.B. Bildern, Musik oder wichtigen Dokumenten.
  • Systemwiederherstellungspunkt - Beim Erstellen eines Systemwiederherstellungspunktes, speichert Windows 10 ganz wichtige Informationen, um im Fall des Falles das System auf diesen Punkt wieder zurücksetzen zu können.

Interessant ist das Erstellen eines Systemwiederherstellungspunktes vor der manuellen Installation von Treibern oder manuellen Updates von Windows. Der Systemwiederherstellungspunkt ist aber nicht mit einem Image zu verwechseln. Denn hier werden nur ein paar Hundert MB an Informationen gespeichert.


Windows 10 selber bietet noch zum wiederherstellen das Auffrischen (Refresh) oder Zurücksetzen (Reset) an. Diese sollte man aber nur nutzen, wenn alle Reparaturmassnahmen fehlschlagen. Siehe:

Kommen wir nun zu den verschiedenen Möglichkeiten Windows 10 zu sichern.



Dieses Tutorial ist für die Windows 10 1903 (und höher), 1809, 1803, 1709, 1703 und 1607 geeignet.


Windows 10 zurücksetzen die verschiedenen Möglichkeiten

Windows 10 bietet verschiedene Möglichkeiten an, das System zurückzusetzen, oder per Inplace Upgrade zu reparieren. Das haben wir einmal ausgelagert.


Wiederherstellungslaufwerk Recovery erstellen

Sicherung-erstellen-windows-10-2.jpg

Ganz wichtig: Hat man einen PC oder Laptop mit vorinstalliertem Windows 10 gekauft, ist meistens keine Windows 10 DVD mehr dabei, sondern nur eine Wiederherstellungspartition. Diese Wiederherstellungspartition sollte man unbedingt auf DVD oder einen USB-Stick kopieren, damit man immer ein Reparatur- oder Installation-Medium hat.

Wichtig: Wer eine ISO oder schon einen fertigen USB-Stick mit einer Windows 10 hat, benötigt das Wiederherstellungslaufwerk nicht. Diese Installationsdatei lässt sich auch als Reparaturmedium benutzen.

  • Windows-Taste + R drücken, oder Startmenü / Startbildschirm öffnen
  • RecoveryDrive.exe eingeben und starten.
  • Will man die Recovery auf DVD oder USB-Stick haben, muss man den Haken setzen bei "Kopieren Sie die Wiederherstellungspartition auf das Wiederherstellungslaufwerk". Damit kann man Windows 10 dann neu installieren, reparieren, auffrischen oder zurücksetzen.
  • Will man nur ein Startmedium haben, um zum Beispiel in die Erweiterten Startoptionen zu kommen, dann muss der Haken entfernt werden.
  • USB-Stick einstöpseln und auf Weiter klicken.
    • Der USB-Stick muss mindestens 16 GB Speichermöglichkeit haben und leer sein. Bzw. alles was auf dem Stick ist, wird gelöscht.

Hinweis: Mit dieser Funktion wird keine Sicherung von der aktuellen Windows 10 Installation mit Programmen und Einstellungen erstellt.

Für eine Sicherung (Backup) bitte weiter unten lesen.

Systemwiederherstellungspunkt anlegen erstellen

Sicherung-erstellen-windows-10-1.jpg

Um einen Systemwiederherstellungspunkt zu erstellen, muss man:

  • Windows-Taste + X drücken Systemsteuerung / System / Computerschutz
    • Ab Windows 10 1703 Systemsteuerung in die Suche der Taskleiste eintippen und starten
    • Oben rechts in die Suche Systemwiederherstellungspunkt eingeben und das Ergebnis starten.
    • Oder Windows-Taste + R drücken SystemPropertiesProtection.exe hineinkopieren und starten.
  • Im neuen Fenster auf Erstellen drücken und dann einen Namen eingeben, damit man den Punkt auch findet und erstellen lassen.

Das war es auch schon.

Unter Konfigurieren kann man schauen, ob genügend Speicherplatz eingestellt ist.

C-System Volume Information.jpg

Der Speicherort für die Systemwiederherstellungspunkte findet man im versteckten und gesicherten Ordner unter

Hier sollte man aber keine Änderungen oder sonstiges vornehmen.

Ein Hinweis von zap, wenn man Windows 7 und Windows 10 parallel installiert hat: Windows 7 löscht die Systemwiederherstellungspunkte unter Windows 10 bei einem Dual-Boot System:

  • Workaround:
  • Unter Windows 7: Computerverwaltung -> Datenträgerverwaltung den Laufwerksbuchstaben von Windows 10 entfernen
  • Damit hat Windows 7 keinen Zugriff mehr auf Windows 10 und die Systemwiederherstellungspunkte unter Windows 10 bleiben erhalten.
    • Vorteil: Man kann weiterhin unter beiden Systemen Wiederherstellungspunkte anlegen.
    • Nachteil: Man hat so leider von Windows 7 aus keinen Zugriff mehr auf Daten der Windows 10 Partition.


Systemwiederherstellungspunkt über die Gruppenrichtlinien deaktivieren

Systemwiederherstellung deaktiviert-2.jpg

Wer die Systemwiederherstellungspunkte nicht nutzt, kann diese ganz einfach in den Einstellungen auf Aus stellen. Möchte man dies systemweit für alle Benutzerkonten einrichten, kann man es über die Gruppenrichtlinien (ab Windows 10 Pro) einstellen.

  • Windows-Taste + R gpedit.msc eingeben und starten
  • Richtlinien für Lokaler Computer -> Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> System -> Systemwiederherstellung
  • Hier nun Systemwiederherstellung deaktivieren doppelt anklicken und auf aktiviert stellen.
    • Deaktiviert oder nicht konfiguriert ermöglicht wieder die Erstellung der Systemwiederherstellungspunkte.
  • Nach einem Neustart ist dann unter der alten Systemsteuerung -> System -> Erweiterte Systemeinstellungen
  • Reiter Computerschutz die Möglichkeit zur Konfiguration ausgegraut.

Danke an Andy für den Hinweis


Systemwiederherstellungspunkt automatisch erstellen

Möchte man zum Beispiel alle 2 Tage oder einmal in der Woche einen Wiederherstellungspunkt unter Windows 10 anlegen lassen, so kann man das mit Hilfe einer vbs und der Aufgabenplanung erledigen.

Wie es geht, haben wir einmal ausgelagert.



Systemwiederherstellungspunkt Fehlermeldung

Systemwiederherstellungspunkte-koennen-nicht-erstellt-werden-wimdows-10.jpg
  • Wieder die Systemeigenschaften aufrufen, wie beim erstellen eines Punktes.
  • Konfigurieren
  • Auf Computerschutz deaktivieren stellen
  • Neustarten
  • Und dann den Computerschutz wieder aktivieren.

Damit sollte der Fehler behoben sein.

Systemwiederherstellungspunkt wiederherstellen

Hat man Zeitnah ein Systemwiederherstellungspunkt erstellt und der PC läuft nach einem Update oder einem neuen Treiber nicht rund, kann man diesen Systemwiederherstellungspunkt wieder einspielen.

Systemwiederherstellungspunkt-windows-10.jpg

Aus dem laufenden Windows 10 heraus:


  • Win + R drücken oder im Startmenü /Startbildschirm rstrui.exe eingeben und starten.
  • Hier hat man die Auswahl zwischen dem empfohlenen Wiederherstellungspunkt, oder den anderen, die man manuell auswählen kann.
  • Den Anweisungen folgen und der Wiederherstellungspunkt wird nach einem Neustart eingespielt.


Erweitere bootoption3.jpg

Wenn Windows 10 nicht mehr startet:

  • In die Erweiterten Startoptionen starten.
  • Problembehandlung / Erweiterte Optionen
  • Systemwiederherstellung auswählen. Nicht Systemimagewiederherstellung!
  • Systemwiederherstellungspunkt auswählen und den PC auf den Punkt damit zurücksetzen.


Systemabbildsicherung unter Windows 10 erstellen

Wichtiger Hinweis: Die integrierte Systemabbildsicherung Sichern und Wiederherstellen (Windows 7) wird von Microsoft nicht mehr gepflegt. Microsoft selbst empfiehlt ein externes Programm, egal ob kostenlos oder kostenpflichtig zu nutzen, um Sicherungen und Backups zu erstellen.

Man hat diese Funktion nur noch integriert, damit Windows 7 Nutzer, nach einem Wechsel auf Windows 10 auf ihre alten Sicherungen zurückgreifen können. Daher haben wir diese Beschreibung nun nur noch eingeklappt zur Verfügung gestellt.



Einfach aufklappen +


Eigene Recovery zum Auffrischen mit recimg anlegen

Die Funktion recimg wurde aus der aktuellen Version der Windows 10 entfernt.

Dies kann man nachprüfen, indem man über Win + X Eingabeaufforderung (Admin) recimg /? eingibt und startet.

Dann erhält man die Meldung:

Der Befehl "recimg" ist entweder falsch geschrieben oder konnte nicht gefunden werden.

Für die Sicherung weiter unten den Befehl #Windows 10 sichern mit wbadmin nutzen.

Anleitung archiviert. Einfach aufklappen +


Windows 10 mit wbadmin sichern

Backup-erstellen-windows-10.jpg

Auch über die Eingabeaufforderung kann man ohne Probleme ein Systemimage erstellen. In den Bezeichnungen wird hier zwar von Backup gesprochen, es ist aber ein Systemimage zur Wiederherstellung von Windows 10.

Dieses Systemimage kann auf einer anderen Partition oder externen Festplatte erstellt werden.

Zur Vorbereitung startet man mit:

Hier muss man den richtigen Laufwerksbuchstaben ermitteln, der nicht immer mit dem im Datei Explorer unter "Dieser PC" erscheint übereinstimmen muss.

  • In die Eingabeaufforderung gibt man nun D: ein, Enter Dir ein. Wird die richtige Partition angezeigt, merkt man sich den Buchstaben. Wenn nicht dann E: Enter Dir ....

Jetzt kann es los gehen:

Man hat zwei Varianten um Windows 10 zu sichern. Einmal ohne die System-reservierte Partition (Bootpartition) und einmal mit.

In die Eingabeaufforderung gibt man ein:

  • wbadmin start backup –include:c: –backuptarget:e: c: ist hier die Partition die gesichert wird und e: auf der die Sicherung gespeichert wird. Dieses "Backup" ist ohne die System-reservierte Partition.
  • wbadmin start backup -backupTarget:e: -allcritical Ist identisch mit dem Befehl darüber. Es sichert Windows inkl. der Bootpartition. Hier wird automatisch das Windows-System ausgewählt.
  • wbadmin start backup –include:c: -allcritical –backuptarget:e: Mit dem Befehl wird die System-reservierte Partition (Bootpartition) mit gesichert.

Ist alles richtig eingegeben, bestätigt man mit Y (Ja) oder N (Nein) und die Sicherung kann erstellt werden.

Windows 10 erstellt nun einen neuen Ordner mit dem Namen WindowsImageBackup in diesem wird die Zahlenkolonne.vhdx mit mehreren xml-Dateien gespeichert.

Erstelltes Systemimage zurück spielen

Will man das angelegte Systemimage wieder zurück spielen, nutzt man den gleichen Weg wie bei der Systemabbildsicherung #Systemabbildsicherung wiederherstellen

Möglich ist auch:

  • Datenpartitionen sichern, oder mehrere Partitionen, indem man beim Befehl –include:c:,:d: einsetzt.
  • Mehrere verschiedene Backups auf verschiedenen Partitionen. Dafür muss nur der Befehl –backuptarget:e: geändert werden in –backuptarget:f: oder ähnlich.

Tägliches Backup von Windows 10 mit wbadmin erstellen

Taegliches-backup-erstellen-windows-10-1.jpg
Taegliches-backup-erstellen-windows-10-2.jpg

Auch hier ist der Begriff Backup irreführend. Es wird ein komplettes Systemimage erstellt.

Wie beim einfachen Backup mit wbadmin muss man auch hier den richtigen Laufwerksbuchstaben ermitteln.

Und auch hier gibt es die beiden Möglichkeiten eine Sicherung mit der Bootpartition zu erstellen und einmal ohne.

Mit diesem Befehl wird ein Zeitplan erstellt, wann das tägliche Backup erstellt wird. Dieses wird dann täglich ersetzt bzw. aktualisiert.

Und so geht es:

  • Eingabeaufforderung als Administrator starten
  • wbadmin enable backup –addtarget:e: -include:c: -schedule:13:00 Bedeutet: Es wird auf E: gesichert, C: wird gesichert und es wird täglich um 13:00 Uhr ausgeführt. Dies ist ohne die Bootpartition.
  • wbadmin enable backup –addtarget:e: -include:c: -allcritical -schedule:13:00 Hier wird die Bootpartition mitgesichert.

Ist alles richtig eingegeben, bestätigt man mit Y (Ja) und kann die Eingabeaufforderung schließen.

Weitere Möglichkeiten:

Auch hier ist es möglich -include:c: zu erweitern mit -include:c:,d: Oder auch mehrere Zeitpunkte zu erstellen mit -schedule:13:00,20:00

Erstelltes Systemimage zurück spielen

Will man das angelegte Systemimage wieder zurück spielen, nutzt man den gleichen Weg wie bei der Systemabbildsicherung #Systemabbildsicherung wiederherstellen


Möchte man das tägliche Backup rückgängig machen, gibt man in die Eingabeaufforderung (Administrator)

  • wbadmin disable backup


Automatische Sicherung mit der Aufgabenplanung erstellen

Auch das ist unter Windows 10 möglich. Somit wird automatisch ein Image (Vollbackup) von Windows 10 erstellt.

Bei der Sicherung über die Aufgabenplanung kann man anders als bei der täglichen Sicherung auch wöchentlich oder monatlich auswählen, um eine Sicherung anzulegen.

Ist ein bisschen lang deshalb: Einfach aufklappen +


Windows 10 mit externen Programmen sichern

Natürlich kann man externe Programme verwenden. Diese haben, egal ob kostenpflichtig oder Freeware, den Vorteil, dass sie einen besseren Komfort bieten, wie zum Beispiel das durchsuchen der Sicherungen nach einzelnen Dateien etc.

Der Nachteil dieser Programme: Sind sie installiert, dann starten die Dienste immer mit und das kann zu einer längeren Startzeit führen.

Deshalb ist es ratsam, nicht das Programm selber, sondern die daraus erstellt Notfall-CD (Boot-Medium) zu nutzen.

Der Vorteil solcher CDs / USB-Sticks:

  • Das System wird nicht belastet durch die tiefgreifenden Dateien der Programme im System
  • Man kann sicher sein, dass auch wirklich alles richtig gesichert wird, da Windows 10 zu dem Zeitpunkt nicht gestartet ist.
  • Auch mit Notfall-CDs (Boot-Medien) von älteren Programmen können Sicherungen angelegt werden, dessen Programme sich unter Windows 10 schon nicht mehr installieren lassen.

Wichtig ist auf jeden Fall: Sollte man eines dieser Programme nutzen, muss man immer eine Notfall-CD / USB-Stick erstellen, um im Falle das Windows 10 nicht mehr starten will auch an die Sicherung herankommt. Zusätzlich zur Windows 10 Boot-CD

Diese Programme sind dazu geeignet:

Die Reihenfolge ist wahllos. Also keine Top 5.

  • Acronis True Image [1] (kostenpflichtig)
  • Paragon Backup & Recovery Free Edition [2] (kostenlos für den privaten Gebrauch)
  • Paragon Backup & Recovery [3] (kostenpflichtig)
  • Macrium Reflect Free [4] (kostenlos)
  • EaseUS Todo Backup Free [5] (kostenlos)
  • Aomei Backupper Standard [6] (kostenlos)

Es gibt natürlich noch mehr. Wir werden die Liste weiter aktualisieren, oder schickt uns einen Tipp.


Update: Nachdem sich bei mir die Windows Sicherung verabschiedet hatte, hab ich viele dieser Programme getestet und bin zu einem Fazit gekommen.

  • Wer kein "Schnickschnack", wie Cloud etc benötigt und nur ein einfaches aber gutes Backupsystem nutzen möchte, dem kann man ohne weiteres Macrium Reflect empfehlen. Es belastet nicht das System und auch nicht den Systemstart durch viele Dienste. (Ist keine Werbung. Nur meine Erfahrung).
    • In der Freeversion wird eine volle Sicherung und eine diskementelle (Änderungen zur ersten angelegten) Sicherung unterstützt
    • In der Bezahlversion gibt es dann noch die Inkrementelle (Nur Änderungen zur letzten Sicherung werden gespeichert)



Windows 10 auf einem Mac OS X mit Bootcamp eine Sicherung erstellen

Wer Windows 10 auf einem Mac OS X installiert hat und Bootcamp benutzt, kann durchaus Probleme bekommen, eine Sicherung wie oben beschrieben anzulegen.

Damit man trotzdem eine Sicherung anlegen kann, empfiehlt es sich Paragon Boot Camp Backup zu benutzen.

Paragon Boot Camp Backup ist Freeware und kann die Sicherung von Windows 10 übernehmen.

Alle weiteren Infos dazu unter: https://www.paragon-software.de/de/home/bootcamp-backup/


Ein Image Clone erstellen und auf neuer Hardware zurück spielen

Wer einen neuen PC oder Laptop hat, kann sich mit Hilfe der Freeware AOMEI Backupper Standard eine 1:1 Kopie (Klon) anlegen und diese dann auf dem neuen PC aufspielen. Die geänderte Hardware ist hier irrelevant. Nach dem zurück spielen des Images, müssen dann die neuen Treiber natürlich nachinstalliert werden.

Wer von Bios mit MBR auf UEFI mit GPT-Formatierung umsteigt, kann auch hier eine 1:1 Kopie von Windows 10 unter dem alten System anfertigen und auf das neue aufspielen.

Mehr dazu auch im Blog unter: AOMEI Backupper Standard mit einem Update auf Version 2.5


Daten und Ordner mit xcopy oder robocopy sichern

Möchte man nur seine Datei wie Bilder, Filme oder zum Beispiel die Profile von Programmen sichern, kann man die Windows-Eigenen Befehle xcopy oder robocopy nutzen.

Diese können über die Eingabeaufforderung ausgeführt werden und sichern die Dateien als Backup, ohne dass man ein zusätzliches Programm installiert hat.

Da die Anleitung doch etwas länger ist, haben wir es einmal ausgelagert.


Dateiversionsverlauf - File History Windows 10 einrichten

Dateiversionsverlauf-windows-10-einrichten-1.jpg

Der Dateiversionsverlauf ist eine Backup-Funktion in Windows 10. Hier werden Kontakte, Favoriten, Desktop und der Inhalt der Bibliotheken gespeichert.

Und so kommt man zum Dateiversionsverlauf:

  • Startmenü / Startbildschirm Dateiversionsverlauf eintippen und starten
  • Systemsteuerung / Alle Elemente anzeigen / Dateiversionsverlauf
  • PC Einstellungen Update/Wiederherstellung / Sicherung


Dateiversionsverlauf-windows-10-einrichten-2.jpg

Wichtig: Die erweiterten Einstellungen sollte man unbedingt aufrufen und die Einstellungen überprüfen.

  • Wie oft sollen Daten gespeichert werden? Je nach Bedarf
  • Grösse des Offlinecache kann geändert werden? Kann so bleiben
  • Aufbewahrung gespeicherter Versionen. Lässt man hier für immer, dann läuft irgendwann die Festplatte voll. Denn jede Änderung wird dann dauerhaft gespeichert.


Dateiversionsverlauf-windows-10-einrichten-3.jpg

Tipp: Möchte man weitere Dateien, wie zum Beispiel die Mails oder Programmprofile auch sichern, dann muss man im Datei Explorer die Bibliotheken öffnen, oder wer sich nicht anzeigt bekommt oben in die Adresszeile shell:libraries eingeben und starten.

  • In den Bibliotheken nun ein Rechtsklick eine neue Bibliothek erstellen, Namen vergeben und fertig stellen.
  • Per Rechtsklick / Eigenschaften den Pfad zum Ordner hinzufügen. Im Beispiel C:\Benutzer\Dein Name\AppData\Roaming\Thunderbird
  • Haken entfernen, wenn die Bibliothek nicht angezeigt werden soll und OK drücken.

So kann man es mit jedem Profil von Programmen machen und damit wiederherstellen, wenn man was schief gelaufen ist.

Möchte man Ordner nicht speichern, dann öffnet man links "Ordner ausschliessen und wählt dann die Ordner ab, die man nicht speichern möchte.

Tipp 2:Die Daten im Dateiversionsverlauf lassen sich auch im Datei Explorer anschauen, kopieren und auch löschen.

Dazu startet man nur den Datei Explorer unter Dieser PC öffnet man das Laufwerk in dem der Dateiversionsverlauf gespeichert wird.

Hat man beispielsweise ein Bild bearbeitet und abgespeichert, hat man durch den Dateiversionsverlauf die Möglichkeit:

  • Rechtsklick auf die Datei / Eigenschaften
  • Reiter Vorherige Version

Hier kann man nun eine ältere Version auswählen und wiederherstellen.

Speicherplätze Storage Space Windows 10 einrichten

Die Speicherplätze oder auch Storage Space genannt muss man in zwei Gruppen unterteilen. Einmal als Pool auch Einfach (keine Resilienz):

Hier schliesst man eine leere Festplatte an und kann hier nun Daten bspw. Bilder oder Filme speichern. Dies ist aber keine Sicherung oder Backup.

Windows 10 erstellt diese nun mit einem Buchstaben für die Festplatte. Ist die Festplatte voll, so hängt man eine zweite dran. Im Datei Explorer wird weiterhin nur die eine Festplatte angezeigt, aber mit mehr Speicherplatz durch die zweite Festplatte.

Das ist wie bei den Bibliotheken im Datei Explorer. Zwei Ordner mit Bildern und beide werden in der Bibliothek in einem Ordner angezeigt.

Anders ist dann mit der Zwei-Wege Spiegelung oder der Drei-Wege-Spiegelung. Hier werden die Daten, die sich auf einer Festplatte befinden auf die zweite oder sogar auf die zweite und dritte Festplatte gespiegelt.

Da sich hier gegenüber den älteren Versionen nichts geändert hat, hänge ich es einfach an: Einfach aufklappen +




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