Schnellstart und Ruhezustand bei SSD deaktivieren – Eigenarten hybrider Zustände

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Puck
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Schnellstart und Ruhezustand bei SSD deaktivieren – Eigenarten hybrider Zustände

Beitrag von Puck » 25.02.2018, 17:47

Hallo,

ich hatte unter Windows 10 den Ruhezustand über die Systemsteuerung / Energieoptionen aktiviert ohne über die Eingabeaufforderung zu gehen, da ich den schnellen Systemstart mit allen geöffneten Programmen gerne genutzt hätte und den Rechner auch stromlos machen könnte, was beim Standbymodus nicht möglich ist.

Es kam dann dazu, dass sich der Rechner nach dem normalen Runterfahren nicht mehr ausgeschaltet hat, was daran zu erkennen war, dass die Lüfter weiter liefen.

Nach Recherche zu den Ursachen, habe ich den Schnellstart über die Systemsteuerung / Energieoptionen deaktiviert, was das Problem behoben hat.

Nachdem ich mich weiter eingelesen hatte, wurde mir bewusst, dass es nicht gut für den Verschleiß einer SSD ist, wenn täglich, möglicherweise mehrfach 8-16 oder mehr GB, je nach Speicherausstattung, auf die Festplatte geschrieben werden (laut Artikel [siehe unten] sind es tatsächlich nur 40% des RAM, was aber dennoch viel ist)

Somit habe ich den Ruhezustand wieder über die Systemsteuerung / Energieoptionen entfernt.

Mir war dann allerdings aufgefallen, dass die mehrere GB große hiberfil.sys immer noch vorhanden war. Manuell ließ sie sich nicht löschen. Ich erhielt den Hinweis, dass die Datei nicht gelöscht werden kann, da sie noch verwendet wird, was mich wunderte.

So bin ich nach weiterer Recherche auf diesen hervorragenden Artikel gestoßen:
https://www.deskmodder.de/wiki/index.ph ... Windows 10

Hier steht, dass die hiberfil.sys nicht nur für den Ruhezustand, wie seit einigen Windows Versionen üblich, sondern auch für den Schnellstart genutzt wird.
Somit gehe ich davon aus, dass das Löschen der hiberfil.sys vom Schnellstart blockiert wird.

Nach vollständigem Deaktivieren des Ruhezustands über die Eingabeaufforderung und damit verbundenem, automatischen Löschen der hiberfil.sys war die Möglichkeit des Schnellstarts nicht mehr gegeben und im Menü unter Systemsteuerung / Energieoptionen komplett entfernt worden.


- Ich habe noch eine Frage zum Standby:
Was bedeutet „Hybrider Standbymodus“?
Ist damit der normale Standbymodus gemeint?


- Weiterhin habe ich noch eine Frage zum sog. „Hybriden Ruhezustand“:
Wenn ich am Rechner mit WLAN sitze, war mir schon vor einiger Zeit aufgefallen, dass die anzeigte Zeit der genutzten Onlineverbindung im Netzwerkadapter durch das Runterfahren nicht auf Null gesetzt wurde.
Es wurden inzwischen knapp 14 Tage Onlinezeit angezeigt, wovon der Rechner vielleicht eine Stunde tatsächlich online bzw. hochgefahren war. Jetzt habe ich mal mit Shift runtergefahren und prompt wurde die Onlinezeit auf Null gesetzt.
Ist das der Hybride Ruhezustand, den man mit der Shift-Taste umgehen kann?
Wenn der Ruhezustand wie in der Anleitung deaktiviert wurde und es keine hiberfil.sys mehr gibt, fährt der Rechner beim Runterfahren dann immer richtig runter, was man bei vorhandener hiberfil.sys sonst nur mit der Shirt-Taste erreichen kann?


Schon zu Zeiten als SSDs aufkamen, wurde unter Windows 7 empfohlen, alles zu deaktivieren, was unnötiges Schreiben auf der SSD verursacht. Der Artikel ist ja recht aktuell und es wird auch heute noch empfohlen, den Schnellstart bei Verwendung einer SSD zu deaktivieren.
Zitat:
Auch wenn man eine SSD im Rechner hat, kann man den Schnellstart
deaktivieren. Der Unterschied beim Start ist sehr gering und man schont die SSD, obwohl diese heutzutage schon sehr "robust" sind, was die Lese- und
Schreibzugriffe angehen.


Auch wenn sich herausgestellt hat, dass SSDs einiges verkraften, hat sich an der Funktionsweise nichts geändert und auch nicht daran, dass SSDs durchs Schreiben verschleißen.
Daher kann ich nicht nachvollziehen, wieso der Schnellstart, wie auch das Defragmentieren nicht automatisch deaktiviert wird, sobald Windows 10 erkennt, dass eine SSD verwendet wird.
- Woran könnte das liegen?


Danke!

Hinweis:
Im Tutorial bitte bei der Überschrift „Schnellstart, Hybrider Ruhezustand und Ruhezustand über die Eingabeaufforderung aktivieren deaktivieren“ das „aktivieren“ streichen.
Aktivieren wird weiter unten erklärt.
Zuletzt geändert von Puck am 25.02.2018, 19:47, insgesamt 1-mal geändert.

Tante Google

Schnellstart und Ruhezustand bei SSD deaktivieren – Eigenarten hybrider Zustände

Beitrag von Tante Google » 25.02.2018, 17:47


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Re: Schnellstart und Ruhezustand bei SSD deaktivieren – Eigenarten hybrider Zustände

Beitrag von moinmoin » 25.02.2018, 18:14

Wort ist gestrichen. Danke :)

Die Defragmentierung wird deaktiviert. Sie ist noch als Aktiv gekennzeichnet, es wird aber nur der Trim-Befehl überprüft.

Dass der Schnellstart nicht deaktiviert wird, liegt daran, dass man eine SSD heute nicht mehr kaputt bekommt durch die Schreibzugriffe beim Herunterfahren. Deshalb auch das Wort "kann" deaktiviert werden. Es ist kaum ein zeitlicher Unterschied ob mit oder ohne Schnellstart. Du kannst heute pro Tag mehrere 100 GB an Daten auf die SSD schreiben lassen und damit wird sie trotzdem Jahre halten.

Standby lässt alles im Ram
Ruhezustand schreibt alles auf die Festplatte
Hybrider Standbymodus kombiniert beides.

Ohne Schnellstart, fährt der Rechner immer vollständig herunter. Ansonsten speichert er ja alles an Systemdaten und macht dann im Prinzip da weiter, wo du aufgehört hast (Zeitanzeige netzwerk)
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Re: Schnellstart und Ruhezustand bei SSD deaktivieren – Eigenarten hybrider Zustände

Beitrag von Puck » 25.02.2018, 19:46

Hallo,

danke für die schnell Beantwortung der Fragen!

moinmoin hat geschrieben:
25.02.2018, 18:14
Dass der Schnellstart nicht deaktiviert wird, liegt daran, dass man eine SSD heute nicht mehr kaputt bekommt durch die Schreibzugriffe beim Herunterfahren. Deshalb auch das Wort "kann" deaktiviert werden. Es ist kaum ein zeitlicher Unterschied ob mit oder ohne Schnellstart. Du kannst heute pro Tag mehrere 100 GB an Daten auf die SSD schreiben lassen und damit wird sie trotzdem Jahre halten.
Für mich spielt es keine Rolle, ob der Rechner 3 sec mehr oder weniger Startzeit benötigt.
Was die maximale Schreibleistung betrifft, komme ich bei 5 Jahren Garantie und 75TBW nur auf 40-50 GB / Tag oder ich habe mich verrechnet.
Wenn man dann mehrfach den für die Arbeit hilfreichen Ruhezustand anstatt Standby / Tag nutzt, kommt man schnell auf diese TBW.
Natürlich benötigt der Ruhezustand um ein Vielfaches mehr als der Schnellstart. Das ist klar.

moinmoin hat geschrieben:
25.02.2018, 18:14
Standby lässt alles im Ram
Ruhezustand schreibt alles auf die Festplatte
Hybrider Standbymodus kombiniert beides.
Was genau der hybride Standbymodus jetzt ist, konnte ich mir noch nicht klar machen, es sei denn, hybrider Standbymodus und hybrider Ruhezustand sind dasselbe.

moinmoin hat geschrieben:
25.02.2018, 18:14
Ohne Schnellstart, fährt der Rechner immer vollständig herunter. Ansonsten speichert er ja alles an Systemdaten und macht dann im Prinzip da weiter, wo du aufgehört hast (Zeitanzeige netzwerk)
Somit ähnelt das Herunterfahren mit aktiviertem Schnellstart doch sehr dem altbekannten Ruhezustand, nur dass beim Ruhezustand große Datenmengen in die hiberfil.sys geschrieben werden, wobei der Schnellstart ja auch nicht bekannte Datenmengen in die hiberfil.sys schreibt.

VG

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Re: Schnellstart und Ruhezustand bei SSD deaktivieren – Eigenarten hybrider Zustände

Beitrag von nzc » 04.04.2018, 22:41

Hallo Puck!
Was genau der hybride Standbymodus jetzt ist, konnte ich mir noch nicht klar machen, es sei denn, hybrider Standbymodus und hybrider Ruhezustand sind dasselbe.
Microsoft spricht im englischen Original vom "hybrid sleep" was am ehesten korrekt mit "hybrider Standby" übersetzt werden kann. Der sogenannte "Ruhezustand" heißt im englischen "hibernation". Daher halte ich "hybrider Ruhezustand" für einen Übersetzungsfehler. Aber ja, grundsätzlich werden beide Begriffe für ein und dasselbe verwendet.
Wenn du die ganzen Begriffe rund ums Energiesparen mal wirklich im Detail technisch und sprachlich genau abgrenzen willst, empfehle ich dir die Lektüre diese Artikels von Microsoft: https://msdn.microsoft.com/en-us/librar ... s.85).aspx
Der dürfte alle Fragen beantworten, die man zu dem Thema hat (zumindest bei mir war es so)
Was die maximale Schreibleistung betrifft, komme ich bei 5 Jahren Garantie und 75TBW nur auf 40-50 GB / Tag
Ich glaube das passt. Allerdings geben die Hersteller immer weniger an, als die SSD tatsächlich schafft, um auf der sicheren Seite zu sein. Die Zeitschrift c't hat mal einen Langzeittest mit diversen SSDs gemacht und diese durchgehend 24/7 mit Daten vollgeknallt. Dabei kam heraus, dass fast alle SSDs im Test länger durchhielten als per TBW angegeben. Eine hat sogar den Vogel abgeschossen und hat ein Vielfaches des vom Hersteller angegeben TBW geschafft.
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 55009.html
Am Ende kommt es wohl auf den Hersteller und das Modell an und wann dieses gebaut wurde. Generell würde ich mir aber nur wenig Sorgen machen. Erst recht nicht, wenn man regelmäßige Backups macht ;-)

Gruß
nzc

Puck
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Re: Schnellstart und Ruhezustand bei SSD deaktivieren – Eigenarten hybrider Zustände

Beitrag von Puck » 05.04.2018, 16:53

Hallo,
nzc hat geschrieben:
04.04.2018, 22:41
Hallo Puck!
Was genau der hybride Standbymodus jetzt ist, konnte ich mir noch nicht klar machen, es sei denn, hybrider Standbymodus und hybrider Ruhezustand sind dasselbe.
Microsoft spricht im englischen Original vom "hybrid sleep" was am ehesten korrekt mit "hybrider Standby" übersetzt werden kann. Der sogenannte "Ruhezustand" heißt im englischen "hibernation". Daher halte ich "hybrider Ruhezustand" für einen Übersetzungsfehler. Aber ja, grundsätzlich werden beide Begriffe für ein und dasselbe verwendet.
Wenn du die ganzen Begriffe rund ums Energiesparen mal wirklich im Detail technisch und sprachlich genau abgrenzen willst, empfehle ich dir die Lektüre diese Artikels von Microsoft: https://msdn.microsoft.com/en-us/librar ... s.85).aspx
Der dürfte alle Fragen beantworten, die man zu dem Thema hat (zumindest bei mir war es so)
Danke für die Informationen!

Was das erreichen der TBW-Grenze betrifft, sehe ich es etwas anders.
Mir ging es darum mitzuteilen, dass die TBW-Grenze auch für private Nutzung überhaupt nicht unerreichbar ist, wie es in Foren oft als Standard-Antwort kommt.
Nehmen wir einfach mal 32GB RAM, wie heute nicht undenkbar.
Da sind die 75 TBW bei mehrmaligem Nutzen des Ruhezustands pro Tage lange vor erreichen der Garantiezeit ganz schnell futsch, ohne dass der Nutzer auch nur irgendwas mit dem PC gearbeitet hat, was ja noch hinzukommt.
Auch bei 16GB RAM wird die TBW-Grenze lange vor Erreichen der Garantiegrenze erreicht.

Dass man irgendwelche Laborversuche, auch wenn sie die Realität darstellen, heranzieht, finde ich nicht korrekt.
Eine einzelne SSD, die so und so lange gehalten hat, bedeutet nicht, dass das gleiche Modell ein anders Mal nicht direkt nach erreichen der TBW-Grenze sein Leben aushaucht.
Für diese Laborversuche wird auch nicht 5 Jahre lang getestet, sondern nur kurz. Niemand weiß, wie sich dieses Test-SSDs verhalten würden, wenn sie über 5 Jahre lang mit geringerer Schreibleistung getestet würden.
Normale Nutzer möchten die Garantiezeit ausschöpfen.
Die Zeit läuft aber ab, sobald die TBW-Grenze erreicht ist.

nzc
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Re: Schnellstart und Ruhezustand bei SSD deaktivieren – Eigenarten hybrider Zustände

Beitrag von nzc » 10.04.2018, 21:37

Mir ging es darum mitzuteilen, dass die TBW-Grenze auch für private Nutzung überhaupt nicht unerreichbar ist, wie es in Foren oft als Standard-Antwort kommt.
Nehmen wir einfach mal 32GB RAM, wie heute nicht undenkbar.
Da sind die 75 TBW bei mehrmaligem Nutzen des Ruhezustands pro Tage lange vor erreichen der Garantiezeit ganz schnell futsch, ohne dass der Nutzer auch nur irgendwas mit dem PC gearbeitet hat, was ja noch hinzukommt.
Auch bei 16GB RAM wird die TBW-Grenze lange vor Erreichen der Garantiegrenze erreicht.
Deine Rechnung macht nachdenklich und ich hab mich echt gefragt, warum da bisher noch kein anderer drauf gekommen ist. Ich glaube aber mittlerweile, dass deine Rechnung einen Schwachpunkt hat:
Es kann sein, das du die Häufigkeit, mit der du a) den Rechner und b) den Ruhezustand/Tag verwendest, überschätzt. Evtl. auch die Anzahl GB die pro Wechsel in den Ruhezustand von Windows tatsächlich auf die Platte geschrieben wird

Aber man kann sich da reale Messwerte holen: Ich habe mir mal das Programm Crystal Disk Info gezogen und mir die Werte meiner SSD anzeigen lassen. Oben rechts findet man Einträge für die TBW und die reine Betriebszeit.

Meine Werte sind folgende:
Ich habe 32 GB RAM und besitze den PC jetzt seit 460 Tagen (bis vor zwei Wochen mit aktivem Hybrid Sleep) . Tatsächlich durchgehend in Betrieb war die SSD laut Crystal Disk Info 90 Tage und es wurden 7,5 TB geschrieben.

Sehr überrascht war ich über die tatsächliche Betriebszeit. Aber irgendwie auch klar: Selbst als Vielnutzer muss man ja auch mal schlafen, essen, arbeiten, Freunde treffen... ;-)

Aber hier kommt der Knackpunkt: Gemessen an der Zeit, die ich den Rechner jetzt habe, habe ich nur einen Verbrauch von 7,5 TB / 450 Tage = 17 GB pro Tag. Bei einer TBW von 75 TB käme ich also auf einen Gebrauchszeitraum von über 12 Jahren.

Betrachtet man die reale Nutzungszeit hat man 7,5 TB / 90 Tage = 85 GB pro Tag. Das heißt bei meiner Nutzungsweise könnte ich die SSD theoretisch 2,5 Jahre nonstop nutzen (also ohne schlafen, essen, arbeiten etc...).

Bei der Garantiezeit von 5 Jahren ist aber natürlich nicht die reine Nutzungszeit gemeint. So gesehen wird die SSD wohl eher an elektronischer Altersschwäche sterben, als am vorzeitigen Erreichen der TBW.

Kannst ja selber einmal mit Crystal Disk Info checken. Wäre gespannt auf die Werte :-)

Warum passt dass jetzt so gar nicht zu deiner Rechnung? Ich bin mir nicht ganz sicher (es sei den du verwendest den PC tatsächlich eklatant häufiger und länger als ich, was ja durchaus sein kann). Ansonsten könnte es daran liegen, dass Windows die hiberfil.sys gar nicht jedesmal komplett neu schreibt, sondern nur aktualisiert. Das heißt bei 32 GB RAM legt Windows einmalig die Datei mit der Größe 13 GB (40%) an und schreibt dann immer nur den Speicherinhalt rein, der beim Wechsel in den Ruhezustand tatsächlich belegt war. Und davon dann (durch Komprimierung) auch nur 40%. Aber das ist nur eine Vermutung.

thomasjani
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Re: Schnellstart und Ruhezustand bei SSD deaktivieren – Eigenarten hybrider Zustände

Beitrag von thomasjani » 15.06.2018, 15:30

nzc hat geschrieben:
10.04.2018, 21:37
Meine Werte sind folgende:
Ich habe 32 GB RAM und besitze den PC jetzt seit 460 Tagen (bis vor zwei Wochen mit aktivem Hybrid Sleep) . Tatsächlich durchgehend in Betrieb war die SSD laut Crystal Disk Info 90 Tage und es wurden 7,5 TB geschrieben.

Sehr überrascht war ich über die tatsächliche Betriebszeit. Aber irgendwie auch klar: Selbst als Vielnutzer muss man ja auch mal schlafen, essen, arbeiten, Freunde treffen... ;-)

Aber hier kommt der Knackpunkt: Gemessen an der Zeit, die ich den Rechner jetzt habe, habe ich nur einen Verbrauch von 7,5 TB / 450 Tage = 17 GB pro Tag. Bei einer TBW von 75 TB käme ich also auf einen Gebrauchszeitraum von über 12 Jahren.

Betrachtet man die reale Nutzungszeit hat man 7,5 TB / 90 Tage = 85 GB pro Tag. Das heißt bei meiner Nutzungsweise könnte ich die SSD theoretisch 2,5 Jahre nonstop nutzen (also ohne schlafen, essen, arbeiten etc...).
sehr gut gerechnet. wirklich überraschend dass Dein SSD so viel Tbytes transfiert.
Zu dem Thema. Ich benutze nicht täglich meinen PC aber ich lass den in Schlafmodus laden. Es ist viel schneller. Man muss auch keine Sorge an die Verschleiß haben. Ja es kostet ein bißchen Strom, nur ein bißchen.

Ludwig1954

Re: Schnellstart und Ruhezustand bei SSD deaktivieren – Eigenarten hybrider Zustände

Beitrag von Ludwig1954 » 16.06.2018, 10:29

Wenn Sie nur Schnellstart verwenden und auf "hibernate" verzichten können, gibt es die Möglichkeit "hiberfil" exakt auf den Bedarf von Schnellstart zu verkleinern:

powercfg /h type reduced

Zurückstellen:

powercfg /h type full

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