sorry, Joern,
wollte dich nicht ärgern.
Vlt. habe ich es tatsächlich nicht verstanden, worauf du hinaus willst.
Deinen Ausgangstext habe ich deshalb tatsächlich für mich noch mal in "einfache Sprache übersetzt".
Da ist wieder diese eine Satz aufgetaucht, der mir schon beim lesen deinen Beitrags durch den Kopf ging:
"Ich habe Angst, dass mein System nach einer Wiederherstellung nicht vollständig ist.
Ich fürchte, wichtige Daten fehlen." (in einfacher Sprache).
Das ist für mich das entscheidende Moment:
wenn ich fürchte das das etwas fehlen "könnte", dann würde ich das Ganze mal durchexerzieren und schauen ob da tatsächlich etwas fehlt und wenn ja was.
Evtl. müssen da ganze Ordner bis hinunter zur Dateiebene mit ihren Größen verglichen werden (sehr mühselig).
Nur eine vollständige Testwiederherstellung (das gesicherte Windows wird auf einen separaten Datenträger oder in eine geeignete virtuelle Maschine zurückgespielt und gestartet) hat die höchste Aussagekraft, ob ein System nach einer Wiederherstellung wieder vollständig ist.
Ein Rückgang des gesicherten Datenvolumens um mehr als 20 GB nach Updates von Firefox (FF) und Thunderbird (TB) ist auffällig. Er bedeutet allerdings nicht automatisch, dass Deine Systemsicherung unvollständig oder für eine Wiederherstellung ungeeignet ist.
- Thunderbird könnte Maildateien bereinigt haben
Thunderbird speichert E-Mails standardmäßig im sogenannten Mbox-Format.
Dabei bleiben gelöschte oder verschobene Nachrichten zunächst teilweise in den Maildateien gespeichert. Erst durch das Komprimieren der Ordner wird dieser nicht mehr benötigte Speicherplatz freigegeben.
Bei umfangreichen Mailarchiven können dadurch durchaus mehrere Gigabyte verschwinden, ohne dass aktive Nachrichten verloren gehen.
- Firefox oder Thunderbird könnten Cache-Dateien bereinigt haben
- Windows könnte Systemdateien bereinigt haben
Windows verwendet für zahlreiche Sicherungsvorgänge den Volumeschattenkopie-Dienst (VSS).
Nach größeren Systemänderungen kann sich der Umfang der dafür benötigten Daten verändern.
Bestimmte temporäre Dateien, beispielsweise Auslagerungsdateien, können bei Schattenkopien ausgelassen werden.
Viele Image-Programme schließen Schattenkopiespeicher grundsätzlich aus.
Glaube mir:
ich habe in den vielen Jahren in denen ich mich mit EDV beschäftige schon viele Fälle im Beruf, der Verwandtschaft und Bekanntschaft gehabt, wo sich Leute auf ihr Backup verlassen haben und dann verlassen waren, als sie dieses vermeintliche Backup zurückspielen wollten. Ob da dann Treiber fehlten, oder Partitionen nicht mitgesichert wurden, falsche Einstellungen beim Backup ... Es gibt genug Stolperfallen.
Ich nutze übrigens kein Backup Programm und komme auch so gut durchs Leben.
Hoffe jetzt ist alles wieder gut? Würde mich freuen.
Gruß
Holgi