von Purgatory » 28.07.2026, 19:33
Also, SPD ist der Begriff für "Serial Presence Detect" beim Ram. Auf vielen Websites wird es angegeben als Speed, Latenz, also die Geschwindigkeit des Rams. Das ist aber nur halb wahr. Der SPD Wert in einem Rammodul ist einem nicht änderbaren Eeprom Modul gespeichert, ähnlich des BIOS in Deinem PC in dem Du auch nur vorgegebene Werte ändern darfst. Das Eeprom gibt nicht nur Taktraten vor, oder Timings, sondern auch die Spannungen bei einer gewissen Taktrate. Beim Start liest der PC diese Werte aus, Power-on-self, und konfiguriert das UEFI dementsprechend. Das ist gerade am Anfang, bei einem neugeborenen PC (vor allem AMD), ein Training, und vor allem AMD Rechner brauchen länger bevor sie das erste mal überhaupt durchstarten. Viele denken, gerade bei AMD, dass der Rechner nicht funktioniert da er einfach immer und immer wieder neu startet beim allerersten Boot mit neuem Ram. Aber hier spielen sich Mainboard und Ram ein (Training) und lernen sich kennen, bis das System halt startet.
Natürlich kann man nach diesen diversen Neustarts den RAM, oder den SPD, verändern. Aber nicht im Eeprom des RAMs selbst, sondern nur im UEFI. D.h. das BIOS liest die Werte des Eeproms beim Start, auch Ruhemodus, neu aus, erkennt sie als valid, und legt dann seine eigenen hinterlegten Werte an. Das funktioniert so lange bis der Rechner irgendwann nicht mehr starten will, das UEFI ist inzwischen "schlau" genug nach diversen fehlgeschlagenen Starts sich selber zu resetten, komplett. In diesem Falle auf das Eeprom des Rams zurückzufallen.
Der Ruhemodus von Windows ist komplex, er fordert genau die Werte vom UEFI die beim vorigen Herunterfahren hinterlegt wurden. Stimmen die nicht gibt der Ruhemodus einen Fehler aus, weigert sich in diesem Modus wieder hochzufahren. Sprich es folgt ein kompletter Neustart. Was HWInfo da ausspuckt zeigt Dein Problem. Irgendein Sektor in Deinem Ram wird beim Neustart anders erkannt, nicht mehr Schreibgeschützt sondern nun offen. Kein Wunder, dass Windows sich da sträubt.
Kurz gesagt, Dein Ram, mit der Herstellernummer, ist bei
MSI gelistet für die Ryzen 7000er Prozessoren. Wenn es nicht das BIOS ist, was ich fälschlich ja vermutete, würde ich ein Windows Update in Betracht ziehen. Mit den ganzen UEFICA Updates, damit neuen Sicherheitsstandards, prasselt viel auf die Mainboardhersteller herein. Und sie werden mit Sicherheit nicht jedes Rammodul neu testen, nur weil MS einen neuen Patch heraus bringt, auch wenn die Plattform des Mainboards noch aktuell ist. Evtl. mal hier ansetzen.
Also, SPD ist der Begriff für "Serial Presence Detect" beim Ram. Auf vielen Websites wird es angegeben als Speed, Latenz, also die Geschwindigkeit des Rams. Das ist aber nur halb wahr. Der SPD Wert in einem Rammodul ist einem nicht änderbaren Eeprom Modul gespeichert, ähnlich des BIOS in Deinem PC in dem Du auch nur vorgegebene Werte ändern darfst. Das Eeprom gibt nicht nur Taktraten vor, oder Timings, sondern auch die Spannungen bei einer gewissen Taktrate. Beim Start liest der PC diese Werte aus, Power-on-self, und konfiguriert das UEFI dementsprechend. Das ist gerade am Anfang, bei einem neugeborenen PC (vor allem AMD), ein Training, und vor allem AMD Rechner brauchen länger bevor sie das erste mal überhaupt durchstarten. Viele denken, gerade bei AMD, dass der Rechner nicht funktioniert da er einfach immer und immer wieder neu startet beim allerersten Boot mit neuem Ram. Aber hier spielen sich Mainboard und Ram ein (Training) und lernen sich kennen, bis das System halt startet.
Natürlich kann man nach diesen diversen Neustarts den RAM, oder den SPD, verändern. Aber nicht im Eeprom des RAMs selbst, sondern nur im UEFI. D.h. das BIOS liest die Werte des Eeproms beim Start, auch Ruhemodus, neu aus, erkennt sie als valid, und legt dann seine eigenen hinterlegten Werte an. Das funktioniert so lange bis der Rechner irgendwann nicht mehr starten will, das UEFI ist inzwischen "schlau" genug nach diversen fehlgeschlagenen Starts sich selber zu resetten, komplett. In diesem Falle auf das Eeprom des Rams zurückzufallen.
Der Ruhemodus von Windows ist komplex, er fordert genau die Werte vom UEFI die beim vorigen Herunterfahren hinterlegt wurden. Stimmen die nicht gibt der Ruhemodus einen Fehler aus, weigert sich in diesem Modus wieder hochzufahren. Sprich es folgt ein kompletter Neustart. Was HWInfo da ausspuckt zeigt Dein Problem. Irgendein Sektor in Deinem Ram wird beim Neustart anders erkannt, nicht mehr Schreibgeschützt sondern nun offen. Kein Wunder, dass Windows sich da sträubt.
Kurz gesagt, Dein Ram, mit der Herstellernummer, ist bei [url=https://de.msi.com/Motherboard/B650-GAMING-PLUS-WIFI/support#mem]MSI[/url] gelistet für die Ryzen 7000er Prozessoren. Wenn es nicht das BIOS ist, was ich fälschlich ja vermutete, würde ich ein Windows Update in Betracht ziehen. Mit den ganzen UEFICA Updates, damit neuen Sicherheitsstandards, prasselt viel auf die Mainboardhersteller herein. Und sie werden mit Sicherheit nicht jedes Rammodul neu testen, nur weil MS einen neuen Patch heraus bringt, auch wenn die Plattform des Mainboards noch aktuell ist. Evtl. mal hier ansetzen.