Windows 11 26H1 Build 28000.1719 und früher - insbesondere ab Build 26200.nnnn

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Windows 11 26H1 Build 28000.1719 und früher - insbesondere ab Build 26200.nnnn

von BerndH » 27.03.2026, 12:42

Auf meinem ASrock z270 Gaming k4 mit Intel Core i5 7500 kommt es zu folgendem Problem wenn

a) Intel Virtualisierung VT-d im BIOS aktiviert ist
b) im Windows der HyperV durch die Installation der Sandbox aktiv ist
c) SeucreBoot aktiviert und CSM deaktiviert ist
d) unter Datenschutz und Sicherhiet bei der Gerätesicherheit die Kernisolierung aktiviert wurde

Schnellstart und Ruhezustand stehen nicht mehr zur Verfügung. powercfg /a meldet, dass dies durch den Hypervisor blockiert wird. Die Hardware unterstützt kein S0, sondern nur S4 und S5.

Es gibt verschiedene Vorschläge von der KI welche aber nur teilweise geholfen haben. Registry-Einträge und Ergänzungen im Bootmanager wie z.B. "hypervisorlaunchtype off" alleine halfen nicht.

Was geholfen hat:

1. Deaktivieren der Kernisolierung in der Gerätesicherheit
2. Bootmanager mit dem Parameter "hypervisorlaunchtyp off" ergänzen
3. Download von "DG_Readiness_Tool_v3.6.ps1" direkt von Microsoft (https://www.microsoft.com/en-us/downloa ... x?id=53337)
4. Aufruf in einer mit Adminrechten gestarteten Powershell dieses Tools durch die Eingabe von ".\DG_Readiness_Tool_v3.6.ps1"
5. Fehlermeldungen ignorieren
6. Neustart und die BIOS-Abfrage, welche erscheint, mit F3 bestätigen (2 x)

Danach sollte "powercfg /a" wieder anzeigen, dass der Schnellstart wieder zur Verfügung steht.

Virtualisierungen mit VMWare hingegen funktionieren mit diesen Einstellungen fehlerfrei, wobei ich mir ein VM als Sandbox unter VMWare eingerichtet habe, welche immer mit einem festen Snapshot startet. Somit kann diese auch keinen Schaden anrichten, wenn sie mal infiziert werden sollte.

Auf meinem ASUS TP412UA mit Intel i5 8550, SecureBoot, TPM 2.0 und deaktiviertem CSM funktionert der Schnellstart trotz installierter Sandbox und laufendem Hypervisor. Google KI begründet das wie folgt:

--------Zitat-------------
Da dein ASUS diesen S0-Zustand beherrscht, muss der Hypervisor beim "Schlafen" nie wirklich entladen werden. Er bleibt einfach in einem extrem sparsamen Modus aktiv. Dein ASRock-Desktop hingegen nutzt wahrscheinlich das klassische S3 (Suspend to RAM). Hier muss Windows den Hypervisor komplett entladen, um den RAM-Zustand zu sichern – und genau diesen Wechsel verweigert dein Desktop-System aus Sicherheitsgründen (VBS), sobald Virtualisierung im Spiel ist.

Tipp: Wenn du im powercfg /a Ergebnis auf dem ASUS siehst, dass S3 als „nicht unterstützt“ oder „deaktiviert“ gelistet ist, ist das der Beweis, dass die Hardware voll auf den modernen Standard optimiert ist.

Dein Desktop-Problem im Vergleich:
Dein ASRock-Board mit dem i5-7500 kennt kein S0. Es will in S3 oder S4 (Ruhezustand) wechseln. Dabei müsste der Hypervisor die Kontrolle über die CPU-Register kurzzeitig abgeben und beim Aufwachen wieder sicher übernehmen. Da deine Desktop-CPU aber kein MBEC (Hardware-Sicherheits-Feature) hat, verweigert Windows diesen unsicheren Wechsel, sobald der Hypervisor aktiv ist.
Fazit: Dein Laptop ist durch seine moderne Architektur einfach „immun“ gegen diesen Konflikt. Dein Desktop hingegen ist technisch an das klassische Energiemanagement gebunden, das sich mit dem Sicherheits-Hypervisor der Insider-Builds beißt.
----------Zitat----------

Ich habe mir einen 2. Booteintrag im Bootmanager erstellt, wo der hypervisorlaunchtype auf "auto" gestellt wird, dann funktioniert sogar die Microsoft Sandbox wieder, aber es gibt keinen Schnellstart mehr.

Wenn auch ziemlich kompliziert, aber ich kann mit der VMWare-Lösung jetzt leben. Zu bedienen ist diese "VM-Sandbox" ähnlich einfach wie die von Microsoft, eine Batchdatei startet die VM über den VMWare-Player schnell und einfach.

Gruss -BerndH-

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